So funktionieren Heizungsanlagen – Ein Blick hinter die Kulissen Heizungsanlagen sind selbstverständlich in jedem Haus vorhanden, doch nur selten kommen Fragen zu ihrer Funktionsweise auf. Während das Prinzip von Wärmeerzeugung am frühzeitlichen Feuer noch leicht nachzuvollziehen war, passiert dies heute in einem hoch komplexen System. Ein Blick auf die verschiedenen Abläufe, die sich dort rund um die Uhr vollziehen, lässt zugleich Rückschlüsse auf die hohen Preise zu, die für eine hochwertige Anlage noch in diesen Tagen zu zahlen sind.

Um sich ein Bild von der Gesamtheit einer Heizungsanlage zu machen, ist zunächst deren genaue Gliederung von großer Bedeutung. Generell teilt sich jedes moderne Heizungssystem in die drei folgenden Stufen:

  • Wärmeerzeugung
  • Wärmeverteilung
  • Wärmevebraucher

Das Feuer in der Frühzeit der Menschheit war noch dazu in der Lage, all diese drei Stufen in sich zu vereinen, da es die Luft in der Umgebung ganz unmittelbar erwärmte. In den folgenden Jahrtausenden entwickelte sich jedoch dieses dreistufige System, das unterschiedliche Vorteile vereint.

1. Die Wärmeerzeugung

Ganz klassisch tritt der Wärmeerzeuger als ein großer Kessel auf, die mit unterschiedlichen Brennstoffen befüllt werden können. Gas, Flüssiggas, Öl und Holz haben dabei ganz unterschiedliche Vor- und Nachteile. Mit der Wärmepumpe und dem thermischen Solarkollektor gibt es sogleich zwei moderne Neuerungen, die nicht direkt auf ein Feuer setzen, um die gewünschte Wärme hervorzubringen. Ihre Anschaffung gilt generell als etwas kostspieliger, was vor allem für das Fachgeschäft um die Ecke gilt. Bauherren können dagegen Heizungsanlagen 45% günstiger online kaufen und dadurch die absoluten Kosten weiter reduzieren.

Weiterhin kommt es im Bereich der Wärmeerzeugung auch zum sogenannten Wärmetausch. Die durch Feuer, Wärmepumpe oder Solarkollektor erzeugte Wärme wird in diesem Zuge auf Wasser übertragen. Je geringer die Verluste sind, mit denen dies gelingt, desto effizienter fällt das gesamte Heizsystem am Ende aus.

2. Die Wärmeverteilung

Die Wärmeverteilung baut nun zu großen Teilen auf das Medium des Wärmetauschs. Vor allem Wasser verfügt eine gute Fähigkeit zur Speicherung von Wärme, was für eine starke Effizienz des Systems sorgt. Wie groß ihre Bedeutung ist, zeigt sich vor allem bei einem Ausfall. Gleichzeitig lässt sich die warme Flüssigkeit leicht an die gewünschten Orte innerhalb des Hauses transportieren. Früher nahm vor allem warme Luft diese Funktion ein, was aber in vielen Fällen zu einem klaren Abfall der Effizient führte, wie sie den Systemen heute zu eigen ist. Nun sorgen verschiedene Rohrleitungen dafür, dass das heiße Wasser an die gewünschten Stellen innerhalb des Hauses gelangen kann. Die entsprechende Regulierung ist über zahlreiche Ventile oder direkt über das Steuerungssystem der modernen Anlagen möglich, wie sie heute üblich sind.

3. Der Wärmeverbraucher

Als der wichtigste Wärmeverbraucher im klassischen Hausbau gilt natürlich der Heizkörper. Er bietet dem Medium der Übertragung genügend Fläche, um in Kontakt mit der Raumluft zu kommen, die es zu erwärmen gilt. Je größer die Fläche des Heizkörpers ist, desto schneller kann ein Raum auf die gewünschte Temperatur gebracht werden. Die physikalischen Prozesse Konvektion und Strahlung spielen in diesem Rahmen eine wichtige Rolle und schaffen die gewünschten Voraussetzung. Fällt die Wahl auf Heizkörper, deren Form sich an die Bedingungen des Raumes anpassen, so lässt sich die Effizienz des Heizungssystems dadurch ebenfalls weiter erhöhen.

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