Da hat man endlich die ganzen organisatorischen und bürokratischen Angelegenheiten einer Selbstständigkeit hinter sich gebracht und schon steht die nächste große Herausforderung an: Wie mache ich mein Unternehmen bekannt? Denn genau davon hängt schlussendlich der Erfolg ab. Wer als Gründer noch ganz am Anfang seiner Selbstständigkeit steht, sollte sich diese Tipps zu Herzen nehmen.

Endlich sein eigener Chef sein – das konnten im vergangenen Jahr rund 4,3 Millionen Menschen in Deutschland von sich behaupten. Vor zwei Jahren waren es allerdings noch 28.000 Selbstständige mehr. Sein eigener Chef zu sein, bringt eben nicht nur Vorteile, sondern auch einige Herausforderungen mit sich. Zu den größten – wenn es nicht sogar die größte überhaupt ist – gehört mit Sicherheit auch die erfolgreiche Vermarktung des eigenen Unternehmens. Insbesondere für kleine Firmen ist der Bekanntheitsgrad ein entscheidender Erfolgsfaktor und sollte gezielt gefördert werden.

Kunden von heute suchen in erster Linie online

Egal ob jemand nach einem Produkt, einer Dienstleistung oder generell Informationen sucht – das Internet ist heutzutage die erste Anlaufstelle. Daher ist für Unternehmen eine eigene Webseite unabdingbar. Dank einfacher Baukastensysteme können auch Laien ohne Programmierkenntnisse eine eigene Homepage erstellen. Um von potenziellen Kunden schneller gefunden zu werden, vertrauen viele Unternehmen auf Suchmaschinenoptimierung. Dabei wird die eigene Seite unter anderem auf bestimmte Suchbegriffe hin optimiert, damit sie bei den Google-Ergebnissen möglichst an erster Stelle erscheint.

Online-Verzeichnisse und soziale Medien gezielt nutzen

Auch mit einem Online-Branchenbuch-Eintrag werden Unternehmen von allen Endgeräten aus gut gefunden, was wiederum die Reichweite und das Ranking bei den Google-Suchergebnissen verbessern kann. Gleichzeitig versorgen Selbstständige (potenzielle) Kunden auf diesem Weg mit den wichtigsten Informationen. Dazu gehört neben der Adresse und Telefonnummer auch die Internetadresse, unter der die Webseite des Unternehmens registriert ist. Zudem gilt es, die Macht von sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram und XING für seine Zwecke zu nutzen: Wer es schafft, sich auf diesen Plattformen gut zu präsentieren, Inhalte auf die Zielgruppe abzustimmen und sich mit Usern wie anderen Unternehmern zu vernetzen, steigert den Bekanntheitsgrad seines Unternehmens enorm. Dafür bedarf es jedoch einer regelmäßigen Pflege des Profils: Lieber ein ansprechender, aktueller Account als drei verschiedene, denen man sich aus Zeitmangel nur halbherzig widmet.

Geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht

Das Internet als wichtiges Marketinginstrument ist das Eine, der persönliche Kontakt zu potenziellen Kunden das Andere. Neben digitalen Möglichkeiten sind Fachmessen eine ideale Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu knüpfen und mit der anvisierten Zielgruppe ins Gespräch zu kommen. Hier kann man bestens sein Unternehmen und seine Produkte präsentieren und nicht zuletzt Kundenakquise betreiben. Wichtig dabei ist, sich mit seinem Messestand von den Mitbewerbern abzuheben. So könnten Besucher beispielsweise vor Ort Produkte testen oder an einer Verlosung mit tollen Gewinnpreisen teilnehmen. Wer seinen Stand kreativ gestaltet, weckt die Neugier der Interessenten umso mehr.

Eine Messe ist auch ein geeigneter Ort, um mit anderen Unternehmen in Kontakt zu treten und Visitenkarten auszutauschen. Kontaktpflege im B2B Bereich gehört schließlich ebenfalls zur erfolgreichen Selbstvermarktung mit dazu. Zusätzlich kann es nicht schaden, wenigstens ein paar Kontakte zur Presse aufzubauen – eine Fachmesse bietet die perfekte Gelegenheit dazu. Darauf lässt sich nämlich gleich die Pressearbeit aufbauen und mit der Zeit immer weiter vertiefen.

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