Tipps für den Aktienmarkt. Hier werden 5 wichtige Punkte besprochen, die einem Anfänger helfen sollen, sich am Aktienmarkt ein wenig zurechtzufinden.

Tipp 1: Gehen Sie anfangs besser kein Risiko ein

Investieren Sie nur das Geld, welches sie nicht in den nächsten 3 Jahren benötigen und nehmen Sie keinen Kredit auf, um im Aktienmarkt zu investieren.
Dieser Tipp ist fundamental. Andernfalls kann es sein, dass viel Geld verloren werden kann, weil das Tief nicht übertaucht wird. Eine Investition für Anfänger sollte nicht im sogenannten Daytrading-Bereich liegen. Dieses Spielfeld ist für Anwender gedacht, die sich tatsächlich mit der Materie auskennen. Denn hier geht es um schnelle Entscheidungen, um genaue Kenntnisse des Marktes und um Technik. Für den Beginn und eine Neuanlage im Aktienmarkt hingegen sollte sich langsam herangetastet werden. Zuerst muss man sich mit den Grundbegriffen vertraut gemacht haben. Dies gelingt sehr gut, indem man in ein paar gute Aktien investiert und diese eine Zeit lang beobachtet.

Die Gier ist ein Hund. Viele junge Investment-Akteure nehmen einen Kredit auf, um möglichst schnell einen hohen Gewinn zu erwirtschaften. Diese Strategie ist zu Beginn nicht zu empfehlen. Zwar ist es einfach einen Kredit zu bekommen, da man durch den Besitz von Aktien an sich meist schon einen weiteren Kredit bekommen kann, es ist aber gerade für Neulinge nicht zu empfehlen. Was ist, wenn die Anlage nicht verspricht, was sie hält? Der Kredit im Depot schwindet, wenn die bereits gekauften Aktien an Wert verlieren und es kann dann sein, dass sogar Geld nachgeschossen werden muss.

Tipp 2: Gerade als Anfänger sollten Sie Depot-Angebote miteinander vergleichen

Vergleichen Sie Depot-Angebote bei Banken, denn unterschiedliche Banken haben unterschiedliche Konditionen. Da können für Direkthandel Sonderkonditionen angeboten werden. Oder aber es gibt gute Konditionen für bestimmte Börsenplätze. Auch für Depot-Übernahmen bezahlen Banken und geben oft einen Bonus. Eine Hilfe zum ersten Aktienkauf sind begleitende Texte für Aktien-Anfänger, wie etwa die Seite https://www.aktien.net/aktiendepots-anfaenger/ .

Diese Seite hat viele Erklärungen, erläutert Begriffe zum Aktienmarkt und bietet einen optimalen Einstieg, um Wissen über Aktien zu erwerben oder es zu erweitern. Gerade am Anfang gibt es viele Fragen und nur eine ausreichende Beschäftigung mit der Materie sichert einen guten Start. Alternativ kann man auch in Fonds investieren und das Managen des Geldes einem aktiven Fond-Manager überantworten.

Diese Strategie ist nicht schlecht, man sollte sich jedoch die vergangenen Jahre dieses Fonds zu Gemüte führen und studieren, welcher Fonds nun für einen selbst der Richtige ist. Fond-Manager nehmen für ihre Tätigkeit Geld. Das heißt, dass der Gewinn durch das Honorar des Fond-Managers geschmälert ist. Auch gibt es Fonds, wie Immobilienfonds, wo nicht jederzeit ein Ausstieg möglich ist. Dies sollten sie im Hinterkopf behalten. Aktien können so gut wie jederzeit wieder verkauft werden.

Tipp 3: Haben Sie einen guten Grund für Investitionen

Investieren Sie nur in Unternehmen, die Sie selbst kennen und von dessen Geschäftsmodell Sie überzeugt sind. Neben Analysen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis sollte bei einer Investition in eine Aktie auch das Geschäftsmodell ausschlaggebend sein. Eine Strategie ist zum Beispiel, nur solche Aktien zu kaufen, deren Marken Sie auch im täglichen Leben kennen und deren Marken Sie mögen. Zum Beispiel sollten Sie Amazon kaufen, wenn Sie von diesem Geschäftsmodell überzeugt sind, selbst bei Amazon kaufen und dieses auch ethisch vertreten können. Oder die Vorliebe gilt Adidas, einem Sportartikelhersteller oder BMW. Mit dieser Strategie haben Sie Spaß an Aktien, denn diese begegnen Ihnen auch im täglichen Leben wieder. Sie werden Teil dieser Firma und identifizieren sich mit den Aktien. Sie leben sozusagen mit.

Tipp 4: Machen Sie Absicherungen und bleiben Sie ruhig, wenn es bergab geht

Zuallererst das Wichtigste: Nerven bewahren. Die Börse ist keine Einbahnstraße, sondern bewegt sich in Wellenform auf und ab. Wenn es aber einmal länger bergab geht, kann man sogenannte „Puts“ setzen, die eine Absicherung des Depots sind. Bei Puts setzt man auf das Fallen von Kursen. Diese Puts haben meist einen Hebel, also eine intensivierte Wirkung und sind nur einzusetzen, wenn auch Kenntnisse darüber vorherrschen. Puts können auf Indizes oder auf Aktien gekauft werden. Wenn Sie also den Eindruck haben, dass eine Aktie nur fällt und auch in den nächsten Monaten noch fallen wird, dann ist es vielleicht an der Zeit an einen Put zu denken, der den Verlust der Aktie sozusagen ausgleicht.

Tipp 5: Lernen Sie von Profis

Beginnen Sie mit einem Musterdepot und handeln sie zuerst nur nach Empfehlungen. Die meisten Depots und Investmentbanken stellen die Software für ein Musterdepot zur Verfügung, an dem ausprobiert werden kann. Dies ist absolut zu empfehlen, um mit den digitalen Möglichkeiten vertraut zu werden, oder aber auch die handwerkliche Fähigkeit zu erlangen, tatsächlich die richtigen Auswahl-Knöpfe zu drücken. Es ist wie beim Tauchen: In die Tiefsee schickt der Lehrer niemanden, der keine Tauch-Erfahrung im Becken gemacht hat. Im Becken lernt man unter Wasser zu atmen, man lernt was passiert, wenn der Sauerstoff ausgeht und die Flasche defekt ist. Beim Tauchen kommt in diesem Fall der Partner zum Einsatz und beide Taucher atmen aus einer Sauerstoffflasche. Dabei darf keine Panik entstehen und dieser Vorgang muss geübt werden, damit in 20 Meter Tiefe kein Unglück geschieht. Man kann nicht einfach zurück an die Oberfläche.

Dasselbe ist bei einer Investition mit Aktien der Fall. Ein Rausch kann einsetzen und das Gehirn vernebeln, eine Panik kann „in der Tiefe“ ausbrechen. Nur wer in diesen Momenten den klaren Verstand bewahrt und weiß wie er/sie sich zu verhalten hat, wird einen Erfolg im Aktienmarkt haben. Bedenken Sie, Ihre Gegner sind große Banken und auch automatisierte Maschinen, die handeln und die darauf optimiert sind, Ihnen das Geld abzuluchsen.

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