Besuch in der Hauptstadt: Diese Orte sollte man in Berlin gesehen haben

vor 5 Jahren in Service, Anzeige
Flickr Oberbaumbrücke Robert Agthe CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Ein Wochenendtrip nach Berlin ist in jeder Hinsicht bereichernd. Sowohl Kulturfreunde als auch Feinschmecker und Modeliebhaber haben in der Hauptstadt jede Menge zu entdecken. Ein paar Tage reichen natürlich noch lange nicht aus, um der Vielfältigkeit der Stadt gerecht zu werden. Für einen kleinen aber feinen Überblick, der bestimmt Lust auf mehr macht, langt die Zeit aber allemal. Diese Orte sollten auf jeder To-do-Liste für Berlinbesucher stehen.

Die üblichen Verdächtigen

Beim ersten Mal Berlin kommt man um die großen Attraktionen kaum herum: Brandenburger Tor, Reichstag und Kanzleramt liegen aber zum Glück Steinwürfe voneinander entfernt und können daher an einem halben Tag abgehakt werden. Wer nur von außen einen Blick auf die Gebäude werfen möchte, kann sich einfach in die Buslinie 100 setzen. Sie startet am Alexanderplatz und fährt von dort aus alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Zoologischen Garten ab. Außer an den oben genannten kommt man am Berliner Dom, an der Gedächtniskirche, dem Haus der Kulturen der Welt und vielen weiteren Highlights vorbei. Bevor man einsteigt, sollte man eine Runde über den Alexanderplatz drehen und sich ein Ticket für den Fernsehturm sichern. Von dort aus hat man definitiv den besten Ausblick auf die große Stadt.

Kulturprogramm

Berlin hat ähnlich wie Würzburg seit Jahren steigende Besucherzahlen zu verzeichnen – wenn auch in ganz anderen Dimensionen: Mittlerweile sind es zwölf Millionen Touristen im Jahr, die es in die Hauptstadt zieht. Das kommt nicht von ungefähr: Von Theatern über Konzerte bis hin zu Ausstellungen kann man in Berlin ganz viel Kultur erleben. Einen schönen Überblick bekommt man auf der Museumsinsel, die mit dem Pergamonmuseum, der Alten Nationalgalerie und vielen weiteren bekannten Häusern großes Entdeckungspotenzial für Kunstliebhaber bietet. Besonders für Familien eignet sich das nahegelegene DDR-Museum, das mit seiner interaktiven Mitmachausstellung auf spielerische Weise über das Leben und den Alltag in der DDR informiert. Im Theater des Westens kann man den Abend musikalisch ausklingen lassen, zum Beispiel beim amüsanten Musical „Tanz der Vampire“, das die Geschichte der beiden Vampirjäger Professor Abronsius und Alfred in Transsylvanien erzählt.

Kiezluft schnuppern

Neben den großen Attraktionen ist Berlin vor allem für sein multikulturelles und pulsierendes Großstadtflair bekannt. Szenebezirke wie Kreuzberg laden mit zahlreichen Boutiquen zu einem ausgiebigen (Schaufenster-)Bummel ein und an jeder Ecke gibt es Cafés, Bars oder Restaurants mit internationalen Spezialitäten. Ein guter Weg führt durch den Görlitzer Park und die Wrangelstraße zur Oberbaumbrücke, die in den Stadtteil Friedrichshain hinüberreicht und mit ihren roten Türmen eine tolle Fotokulisse bietet. Auf der Ostseite der Spree befindet sich die weltberühmte East Side Gallery mit Überresten der Berliner Mauer, deren Platten über einen Kilometer hinweg mit den verschiedensten Malereien versehen sind. Wer noch günstige Mitbringsel sucht: Auf dem Boxhagener Platz in Friedrichshain findet jeden Sonntag ein großer Flohmarkt statt.

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