Black Friday: Wie ist der Aktionstag entstanden?

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Der Black Friday ist für viele ein Mysterium, denn diesen Aktionstag gibt es erst kürzlich. Dieses Jahr jährt sich der Aktionstag zum achten Mal, aber erst seit zwei oder drei Jahren ist der Black Friday in das Bewusstsein der Menschen gedrungen. Es wird auf diesen Tag aktiv gewartet.

Wie ist der Black Friday in Deutschland entstanden?

Der Black Friday ist ein Event aus den USA, welcher nach Thanksgiving stattfindet, dieser ist dann zugleich auch ein Brückentag für ein verlängertes Wochenende. An Thanksgiving selbst werden sogar auch schon die Geschenkwünsche angesprochen und so werden dann auch schon die Weihnachtsgeschenke vorbereitet.

Die Händler schrauben am Black Friday an der Preisschraube und senken die Preise teilweise erheblich, sodass es tatsächlich zu erheblichen Preisvorteilen kommt. Im Jahr 2019 hat es angefangen, dass der Tag in das Bewusstsein der Menschen gedrungen ist.

Dies zeigte sich dann am Morgen vor den Geschäften, denn teilweise hatten sich hier massive Warteschlangen gebildet. Während der Coronakrise im Jahr 2020 hatte sich dies aber auch kaum verändert, es war sogar für die Händler von Vorteil, denn Umsatzverluste aufgrund der Maßnahmen konnten reduziert werden.

In Deutschland und somit auch in Mainfranken kommt der Black Friday zunehmend besser an.

Welche Bedeutung hat der Aktionstag international?

Im internationalen Raum ist der Aktionstag ebenfalls angekommen, wobei es noch diverse Ausnahmen gibt. Im Ursprungsort, den USA und selbstverständlich auch in England, ist dies eine lange Tradition in beiden Ländern. Der Trend ist wie bereits erwähnt auch in Deutschland angekommen, allerdings sind die Umsätze pro Kunde im Durchschnitt noch erheblich geringer – in den USA liegen diese bei etwa 380 bis 425 US-Dollar und in Deutschland bei circa 100 bis 200 Euro.

International gesehen gibt es bis auf Deutschland, Österreich und Schweiz nur wenige Länder, welche sich ebenfalls daran beteiligen. Nur wenige Händler ziehen an diesem Aktionstag mit. In den Balkanländern wie Bosnien-Herzegowina oder Kroatien ist der Black Friday zum Beispiel bislang (noch) völlig unbekannt.

Preise sollten auch an Aktionstagen verglichen werden

Viele Angebote stellen aber nicht unbedingt auch ein Schnäppchen dar, sondern sind vielmehr geschickt platzierte Produktplatzierungen im Handel oder im Onlineshop. Meistens handelt es sich auch um kein explizites Angebot, sondern beinhaltet nur eine Darstellung zum UVP-Preis des Herstellers.

Es ist somit auch an Aktionstagen zu empfehlen, dass die Preise verglichen werden. Viele Plattformen bieten dafür auch eine eigene Unterseite bezüglich Black Friday Angebote an, um auch die richtigen Angebote zu finden. Andere Plattformen haben aber auch eine Möglichkeit zur Preisfindung, jedoch werden darin nicht alle Einzelhändler oder Onlinehändler abgebildet.

Fazit: Lohnt sich der Black Friday?

Im Mainfranken-Gebiet werden auch dieses Jahr einige Händler am Black Friday teilnehmen und ihre Preise reduzieren oder einen gewissen Bonus anbieten, somit können vor allem für Weihnachtsgeschenke durchaus Schnäppchen erzielt werden.

Beim Onlinehandel wird es genauso sein, dass es zu erheblichen Rabatten und Aktionen kommt, wodurch gespart werden kann, wobei aber auch die darauffolgenden Tage in gewisser Hinsicht dienlich sind. Am Montag nach dem Black Friday wird so zum Beispiel der Cyber Monday gestartet – auch hier gibt es häufig sehr gute Angebote.