Corona: FAQs - Die Fragen der Community

vor 7 Tagen in Corona
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Corona: FAQs - Die Fragen der Community

FAQ Corona-Regeln ab September und 3G-Regel

Ab Donnerstag, den 2. September gilt in allen Innenräumen die 3G-Regel, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 35 liegt. Diese erlaubt den Zutritt nur für Genesene, Geimpfte oder Getestete. Kinder unter 6 Jahren sind dabei ausgenommen, ebenso Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Bei Schülern gilt auch eine Schulbestätigung oder der Schülerausweis nach Nachweis.

Daneben gelten grundlegend neue Corona-Regeln. Statt der Sieben-Tage-Inzidenz soll jetzt eine Krankenhausampel das Infektionsgeschehen abbilden. Einzig der Schwellenwert 35 bleibt wegen der 3G-Regel relevant.

Wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt drei Tage in Folge über der Inzidenz von 35 liegt, greift mit einem Tag Versatz die 3G-Regel. Außerdem bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen. Grundsätzlich gilt sie in Innenräumen.

Umgekehrt muss der Schwellenwert von 35 drei Tage in Folge unterschritten werden, sodass am übernächsten Tag Lockerungen eintreten können.

Nein. Man muss einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorzeigen. Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden alt sein, der Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden.

Ja. Als geimpft gilt man, wenn man vollständig geimpft ist. Das ist ab Tag 15 nach der zweiten Corona-Impfung der Fall. Daneben zählen Genesene mit der ersten Corona-Impfung auch als vollständig geimpft.

Nein, dort braucht man auch künftig keinen Impfnachweis oder einen negativen Test. Ausnahmen von der 3G-Regel gibt es für Privaträume, den Handel, den ÖPNV und Gottesdienste.

Die 3G-Regel gilt für:

Öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches.

Nein. Als Schüler gilt man als Schüler – egal ob in den Ferien oder während des Schulbetriebs. Deswegen bleiben sie auch in den Ferien von der Testpflicht befreit. Aber: Die Schüler müssen nachweisen können, dass sie zur Schule gehen – beispielsweise mit dem Schülerausweis, einer Schulbesuchsbestätigung oder mit dem Schülerticket zusammen mit einem Ausweis.

Ja, das ist möglich. Grundsätzlich sagt das Gesundheitsministerium, dass bei Grundschülern wegen der allgemeinen Schulpflicht kein weiterer Schulnachweis nötig ist. Ein amtliches Ausweisdokument (z.B. Kinderausweis, Kinderreisepass) weist das Alter und damit die Schulpflicht (indirekt auch den Schulbesuch) nach.

Ab Donnerstag, den 2. September gilt die medizinische Maske („OP-Maske“) als der neue Maskenstandard. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt damit. Bei medizinischen Masken handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Die Vorderseite (Außenseite) ist meist farbig, die Rückseite (Innenseite) nicht. ABER: Wenn die Krankenhausampel auf „GELB“ springt, dann kann die FFP2-Maskenpflicht wieder greifen.

Nein. Unter freiem Himmel gibt es ab Donnerstag, den 2. September keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich größere Veranstaltungen ab 1.000 Personen – dann muss dort im Eingangsbereich und auf Begegnungsflächen eine Maske getragen worden.

Das kann passieren. Grundsätzlich sollen bei "GELB" verschärfte Regeln in Kraft treten - darunter zählen unter anderem Kontaktbeschränkungen, FFP2-Maskenpflicht, PCR-Testpflicht und Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen. Die genauen Maßnahmen will die Staatsregierung dann beschließen.

Ja, das ist kein Problem – solange die Krankenhausampel „GRÜN“ ist. Ab Donnerstag, den 2. September 21 gibt es keine allgemeinen Kontaktbeschränkungen mehr – unabhängig von der Inzidenz. Es dürfen also auch mehr als zehn Freunde sein. Das könnte sich aber ändern, wenn die Krankenhausampel auf „GELB“ springt.

Das kommt darauf an: In Grund-sowie Förderschulen gibt es zweimal wöchentlich so genannte Lolli-Tests. An weiterführenden Schulen werden dreimal wöchentlich Schnelltests durchgeführt.

Ab Donnerstag, den 2. September muss nicht mehr die gesamte Klasse in Quarantäne, sondern nur die Sitznachbarn beziehungsweise diejenigen, die engen Kontakt zu dem erkrankten Schüler hatten. Die Quarantäne kann nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test wieder verlassen werden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Wenn es im Klassenraum Luftfilter gibt, kann auf die Quarantäne der anderen Schüler sogar vollständig verzichtet werden.

Nein. Ab Donnerstag, den 2. September entfällt die coronabedingte Sperrstunde.

Das dauert noch – zumindest bis Anfang Oktober. Dann sollen Discos und Clubs wieder öffnen. Dort feiern darf nur, wer genesen oder geimpft ist oder einen negativen PCR-Test vorweisen kann.

Ja, Ungeimpfte brauchen einen negativen Test, wenn in der betroffenen kreisfreien Stadt oder dem betroffenen Landkreis die 3G-Regel gilt - denn: Eine privat gemietete Location zählt nicht als private Räumlichkeit. Private Räumlichkeiten sind Räume, die dem Veranstalter gehören, oder die dieser dauerhaft und nicht nur aus Anlass der Veranstaltung angemietet hat.

FAQ Quarantäne

Seit dem 16. September sind die Quarantäne-Vorgaben in Bayern gelockert. Diese Änderungen sind umfangreich und eröffnen Kontaktpersonen mehrere Möglichkeiten, die häusliche Quarantäne zu beenden. Voraussetzung: Es sind keine Covid-19 typischen Symptome aufgetreten. Demnach gilt die Quarantäne nur noch zehn Tage statt zwei Wochen. Daneben kann man sich nach fünf Tagen bereits freitesten.

Grundsätzlich alle, die eine enge Kontaktperson haben – also engen Kontakt zu einer Person hatten, die an Covid erkrankt ist. Für vollständig Geimpfte und Genesene zählt das nicht.

Außerdem müssen alle, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, sich infiziert zu haben in Quarantäne. Dabei handelt es sich um Verdachtspersonen, deren Antigentest positiv ist und/ oder Symptome aufweisen.

Und natürlich alle, die ein positives PCR-Testergebnis aufweisen.

Ja natürlich – sofern du dort allein ist. Grundsätzlich gilt, sich von allen Mitbewohnern oder Familienmitgliedern fernzuhalten und die eigene Wohnung nicht zu verlassen.

Bei engen Kontaktpersonen endet die häusliche Quarantäne, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall zehn Tage zurückliegt und während der Quarantäne keine typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind. Danach muss kein Test mehr gemacht werden. Man kann die Quarantäne aber verkürzen – mit einem negativen PCR-Test frühestens nach fünf Tagen oder einem negativen Antigen-Schnelltest nach sieben Tagen. Eine Ausnahme gibt es hier für alle Kinder und Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten: Sie können sich immer nach fünf Tagen freitesten, egal ob mit einem PCR- oder Schnelltest.

Als Verdachtspersonen zählen Menschen, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, sich infiziert zu haben. Sprich: Deren PCR-Testergebnis noch nicht vorliegt. Bei ihnen endet die Quarantäne, wenn das Ergebnis negativ ist. Ist der PCR-Test positiv und es liegen keine Symptome vor, endet die Isolation 14 Tage nach dem positiven Befund. Zeigt man Symptome, dann zwei Wochen nach deren ersten Auftreten und auch nur, wenn man mindestens 48 keine Symptome mehr aufweist. In jedem Fall muss man sich am Ende der 14 Tage testen lassen. Eine Ausnahme gibt es für Vollgeimpfte, bei denen ein positives PCR-Testergebnis vorliegt: Solange sie symptomfrei sind, kann das Gesundheitsamt nach fünf Tagen entlassen, wenn ein neuer PCR-Test negativ ist.

Nein – außer es besteht der Verdacht, sich selbst mit dem Virus infiziert zu haben. Und natürlich, wenn der Corona-Test positiv ist – dann spricht man übrigens von Isolation.

FAQ Genesene und Geimpfte:

Vollständig Geimpfte und Genesene werden negativ-getesteten Personen gleichgestellt. Für sie gelten Lockerungen und Erleichterungen - beispielsweise bei Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungen und Reisen.

Genesene: Sie können laut bayerischem Gesundheitsministerium beispielsweise den Bescheid des Gesundheitsamtes vorzeigen, indem steht, dass sie Corona-positiv sind und in Isolation müssen. Mit dabei sollen sie dann auch das Dokument haben, dass bestätigt, dass sie diese beenden dürfen.

Genesene brauchen einen Nachweis ihrer vorherigen Corona-Infektion, der auf einem PCR-Test beruht. Dieser Test muss mindestens 28 Tage, darf aber höchstens sechs Monate zurückliegen. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen für sie gelten können.

Vollständig-Geimpfte: Ab Tag 15 nach der zweiten Corona-Impfung zählen Personen dem bayerischen Gesundheitsministerium zufolge als vollständig geimpft. Die Impfung wurde in einem Impfpass oder einer Impfbescheinigung dokumentiert. Das Dokument muss vorgelegt werden können.

Genesene mit der ersten Corona-Impfung zählen auch als vollständig geimpft. Sie müssen aber ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, mit dem sie aus der Isolation entlassen worden sind.

Wenn aufgrund der vor Ort herrschenden Inzidenz gerade ein negativer Corona-Test beim Friseur verlangt wird, bist du davon befreit. Allerdings musst du die entsprechenden Dokumente über die Genesung vorlegen. Sobald die Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gilt das aber nicht mehr.

Die meistgestellten Fragen der Gong-Community zur Maskenpflicht

Am Stück sollte laut RKI die Maske maximal 75 Minuten getragen und dann eine Pause von 30 Minuten gemacht werden. Wolfgang Schiedermair vom Unterfränkischen Apothekenverband rät, die Masken – wenn man sie immer mal wieder kurz aufsetzt – nicht länger als vier Tage zu verwenden. Dazwischen sollte man sie immer wieder gut trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte sie aber in den Backofen gelegt werden.

Laut Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte dienen die Masken sowohl dem Eigen- als auch dem Fremdschutz. Haben die FFP2-Masken ein Ventil, ist der Fremdschutz aber nur gering – weil ja eben Luftaustausch stattfindet. Der Träger kann dadurch aber die Luftzufuhr regulieren und oftmals leichter atmen.

Das Design der FFP2-Masken ist unterschiedlich. Was aber bei zertifizierten Masken immer gleich ist, ist das CE-Kennzeichen „EN 149:2001+A1:2009“. Haben sie dieses, entsprechen sie der europäischen Norm. Das heißt, sie müssen im Test gezeigt haben, dass sie mindestens 94 Prozent der Aerosole filtern können.

Auch hier bleibt es bei der bisherigen Regelung. Das heißt, dass in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften die Maskenpflicht für das Personal entfällt, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

Nein. Derzeit liegen noch keine belastbaren Erkenntnisse über eine mögliche Infektiosität geimpfter Personen vor.

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