Die besten Krypto-Apps im Vergleich

Erfolgreiches Krypto-Trading von unterwegs? Mit der richtigen App kein Problem! Wir haben uns einmal durch die Vielzahl an Krypto-Apps gerungen und die Top 10 der besten Krypto-Apps zusammengestellt. Im Folgenden finden Sie eine kompakte Übersicht.
Coinbase
Die US-amerikanische Anwendung Coinbase ist vor allem aufgrund ihrer einfachen Bedienung beliebt. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene nutzen die App für ihre Trades. Die Übersichtlichkeit hat jedoch ihren Preis, da die Gebühren im Vergleich zur Konkurrenz deutlich höher ausfallen, das betrifft Transaktionen gleichermaßen wie Gebühren für Auszahlungen. Die große Auswahl an verfügbaren Kryptowährungen macht es jedoch leicht, ein Portfolio mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammenzustellen.
Bison
Entwickelt in Deutschland, richtet sich Bison vor allem an Krypto-Einsteiger. Ein- und Auszahlungen sind generell kostenlos, dafür sind die Gebühren, die beim Kauf oder Verkauf von Assets anfallen, vergleichsweise hoch. Die Auswahl an Kryptowährungen ist zudem überschaubar, die größten und wichtigsten sind jedoch vertreten. In puncto Sicherheit wird auf mehrstufiges Sicherheitskonzept gesetzt. Das Unternehmen hinter Bison wird zudem von der BaFin reguliert.
Kraken
Kraken wurde bereits 2011 in den USA ins Leben gerufen und kann dank der MiCa-Lizenz auch in Deutschland bzw. innerhalb der Europäischen Union genutzt werden. Seine Stärken spielt die Kraken-App in Sachen Sicherheit, umfangreichem Angebot an Kryptowährungen, hoher Liquidität und der Benutzerfreundlichkeit aus. Wer Kraken mit niedrigeren Gebühren nutzen möchte, sollte zur Pro-Variante greifen, da diese in der Standard-App teilweise recht hoch ausfallen. Aufgrund der vielen Funktionen richtet sich die App zudem mehr an erfahrene Trader und kann für Anfänger überfordernd wirken.
Finst
Die Plattform Finst.com bietet mit der gleichnamigen App eine einsteigerfreundliche Möglichkeit, um ohne große Hürden die ersten Krypto-Trades abzuschließen. Das Angebot zeichnet sich durch mehr als 300 Krypto-Assets sowie den höchsten Staking-Rewards in Deutschland aus. Die Gebühren sind mit 0,15 % zudem beachtlich gering, bei kostenlosen Ein- und Auszahlungen und ohne extra Spread oder Mindestbeträgen. Das niederländische Unternehmen legt außerdem großen Wert auf Sicherheit und gibt umfassenden Einblick in die verwendeten Sicherheitsvorkehrungen.
Bitpanda
Das in Österreich ansässige Unternehmen Bitpanda hat die erste Krypto-App herausgebracht, die eine deutsche Lizenz erhalten hat. Rund 5 Millionen Nutzer zählt die App, mit der in mehr als 600 Kryptowährungen investiert werden kann. Überzeugen kann auch das transparente Gebührenmodell, das, mit Blick auf die Konkurrenz, jedoch deutlich höher ausfällt. Neben Krypto kann auch in Edelmetalle, ETFs und Aktien investiert werden.
Binance
Binance gibt es ebenfalls als Pro-Version, um die Gebühren zu senken. Auszahlungen sind jedoch in beiden Fällen mit Kosten verbunden und Trader, die auf eine BaFin-Lizenz Wert legen, sollten von Binance eher die Finger lassen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die App nicht sicher wäre. Zu den sicherheitsrelevanten Maßnahmen zählen standardmäßig Zwei-Faktor-Authentifizierung mit TOTP, Anti-Phishing-Codes sowie eine Whitelist. Zudem gilt Binance als größte Kryptobörse der Welt, mit geringen Spreads, aber leider auch undurchsichtiger Kostenstruktur.
OKX
OKX legt Wert auf hohe Geschwindigkeit im Handel. Die App öffnet Orderbücher ohne Verzögerung. Sie erhalten Zugang zu Spot-Trades, Derivaten, einfachen Earn-Funktionen und legen die Gebühr für Auszahlungen flexibel selbst fest. Einige Nutzer kritisieren die Vielzahl an Symbolen im Chart, da diese den Blick auf Muster erschweren. Aufgrund der dynamischen Gebühren sind diese eher gering. Die große Krypto-Auswahl nebst verschiedenen Trading-Tools spricht vor allem fortgeschrittene Anleger an.
eToro
eToro verknüpft Handel mit sozialer Interaktion. Sie können Strategien anderer Nutzer einsehen, übernehmen und bewerten. Das erleichtert den Einstieg für Anleger, die von erfahreneren Tradern lernen wollen. Vertreten in mehr als 140 Ländern zählt das Unternehmen rund 38 Millionen User. Die Auswahl ist vergleichsweise bescheiden, da sie auf die gängigsten Krypto-Assets beschränkt ist. Bei geringen Gebühren eröffnen sich so zahlreiche Trading-Chancen.
Bitvavo
Bitvavo legt viel Wert auf eine intuitive Oberfläche. Sie erhalten einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Coins. Die Gebühren fallen niedrig aus und sind leicht nachvollziehbar. Fortgeschrittene Nutzer stoßen jedoch schnell an ihre Grenzen, da die App primär auf einfache Handhabung setzt. Die Integration von Fiat-Einzahlungswegen verläuft unkompliziert. Das Unternehmen stammt aus den Niederlanden und verfügt über mehrere Lizenzen, u.a. auch in Österreich. Die individuellen Sparpläne richten sich vor allem an passive Anleger.
MEXC
MEXC lockt Nutzer mit einer auffälligen Vielfalt an Coins (2.300+), darunter viele kleine Projekte. Das spricht Sammler seltener Token an, erschwert aber auch ein wenig die Übersicht. Anfänger könnten sich von der Masse an Märkten überrumpelt fühlen, erfahrene Trader schätzen dagegen die Breite des Angebots. Die Gebühren fallen extrem gering aus (Maker-Gebühr 0 %, Taker-Gebühr 0,05 %). Auf der Kontraseite sind vor allem Schwierigkeiten bei den Auszahlungen zu nennen.





