Die Steuereinnahmen aus Online-Glücksspielen steigen

14.12.2022, 07:59 Uhr in Service, Anzeige
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Im dritten Quartal dieses Jahres sind die Steuereinnahmen aus dem Glücksspiel bundesweit auf insgesamt rund 596 Millionen Euro gestiegen. Wie die Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen, entfallen davon rund 123 Millionen Euro auf das virtuelle Automatenspiel.

Insgesamt stieg die Rennwett- und Lotteriesteuer von rund 516 Millionen Euro im dritten Quartal 2021 auf rund 596 Millionen Euro im dritten Quartal 2022. Dies entspricht einem Anstieg von 15,5 %, was den vielen Angeboten, die Online Casinos den Menschen machen, zu verdanken sind.

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Im Rahmen dieses Artikels wollen wir einen genaueren Blick auf die Steuereinnahmen vom Onlineglücksspiel werfen und herausfinden, was sich in dieser Hinsicht getan hat.

Die Steuer auf virtuelle Spielautomaten gewinnt an Bedeutung

Der Löwenanteil des Steueraufkommens entfiel mit rund 409 Mio. EUR auf die Lotteriesteuer. Es folgte die Steuer auf virtuelle Automaten mit einem Steueraufkommen von rund 123 Mio. EUR.

Die Zulassung der Betreiber virtueller Spielautomaten in Deutschland verlief nach der Legalisierung des Online-Glücksspiels schleppend. Inzwischen umfasst die weiße Liste des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt mit Novo Inveractive und Interwetten Gaming Limited als jüngste Neuzugänge mindestens 13 Anbieter (Stand: 20. Oktober 2022). In den Niederlanden, wo das Online-Glücksspiel im vergangenen Jahr ebenfalls legalisiert wurde, sind deutlich mehr Anbieter lizenziert.

Die Einnahmen aus der Virtuellen Automatensteuer waren im Bundesland Nordrhein-Westfalen am höchsten. Hier betrugen sie rund 19,5 Millionen Euro. In Schleswig-Holstein brachten Online-Spielautomaten rund 18,8 Millionen Euro an Steuern ein. Dagegen war das Steueraufkommen aus Online-Spielautomaten in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 1,4 Millionen Euro am geringsten.

Angesichts der zunehmenden Zahl von Anbietern virtueller Automatenspiele auf der weißen Liste des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt ist davon auszugehen, dass sich das Steueraufkommen aus Online-Glücksspielen auch im vierten Quartal des Jahres positiv entwickeln wird.

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Online Poker wird ebenfalls immer wichtiger

Auf Online-Poker entfielen im dritten Quartal 2022 rund 8 Millionen Euro an Steuereinnahmen, die auch im Gewerbe in Mainfranken im letzten Jahr nach oben gingen. Auf Sportwetten entfiel dagegen ein Betrag von rund 53 Millionen Euro.

Online-Poker und Online-Slots werden in Deutschland einheitlich mit 5,3 % auf den Spieleinsatz besteuert. Die Einführung dieser Besteuerung hatte im vergangenen Jahr für Diskussionen gesorgt. Experten kritisierten die Höhe der Steuer, weil sie dazu führt, dass die Anbieter die Auszahlungsquoten senken müssen, um Verluste zu vermeiden.

Dies wiederum macht das legale Online-Glücksspiel weniger attraktiv und könnte dazu führen, dass Spieler auf den Schwarzmarkt abwandern. Die Befürworter der Steuer entgegneten hingegen, dass weniger attraktive Auszahlungsquoten nicht zu einer Abwanderung der Spieler führen würden, was letztlich sowohl dem Staat als auch der Industrie schaden würde.

Wie zu sehen ist, wird das Online-Glücksspiel nicht nur für die einzelnen Menschen und die beteiligten Online Casinos, sondern auch für den Staat als Steuereinnahme immer wichtiger. In Hinblick auf die Zukunft ist aus diesem Grund auch davon auszugehen, dass immer mehr Menschen Interesse daran finden, das Onlineglücksspiel für sich selbst zu entdecken. Mit Neuerungen in Sachen künstlicher Intelligenz, Virtual Reality, die an dieser Stelle noch einmal erklärt wird, und mehr, werden die Online Casinos zudem auch neue Anreize schaffen können.