Grippe und Erkältung – wie funktioniert eine gute Vorbeugung für den Winter?

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S. Hofschlaeger / pixelio.de

Jedes Jahr werden ab September die Blätter der Bäume langsam wieder bunt. Und spätestens im September meldet sich der Herbst auch mit Niederschlägen und sinkenden Temperaturen zu Wort. Der Goldene Oktober bringt die Zeit der Apfelernte mit – und läutet die Erkältungssaison wieder ein. Im Büro lichten sich die Reihen der Kollegen, die krank im Bett liegen oder den erkrankten Nachwuchs pflegen müssen.

Und auch man selbst spürt das zunehmende Kratzen im Hals. Warum bilden der Herbst und der Winter aber die klassische Erkältungssaison? Was lässt sich gegen den drohenden Infekt tun? Besonders wenn draußen die Tage langsam wieder kürzer werden, stellen sich viele Verbraucher diese Frage. Wenn die Nase läuft, ist es meist zu spät. Hier zählt nur noch die Frage, ob es sich um eine einfache Erkältung oder dieVirusgrippehandelt. Wer möglichst lange gesund bleiben will, muss möglichst früh mit den ersten Maßnahmen zur Vorbeugung beginnen.

Abbildung 1: Helfen Vitamine und heißer Tee gegen eine Erkältung? Diese Frage ist nicht endgültig geklärt, aber ein Vitaminmangel kann zumindest das Immunsystem negativ beeinflussen.

Grippe, Erkältung und Co.

Kratzt es im Hals und machen sich Kopfschmerzen bemerkbar, ist die nächste Erkältung meistens nicht sehr weit. Im Herbst beginnt die Saison von Husten und Schnupfen. Grundsätzlich droht hier Gefahr aus zwei Richtungen – in Form:

  • der Virusgrippe
  • eines grippalen Infekts.

Letzterer ist als Erkältung bekannt, die meist langsam beginnt und sich allmählich durch:

  • Husten
  • Gliederschmerzen
  • Fieber und
  • Kopfschmerzen

bemerkbar macht. Die von Influenzaviren ausgelöste echte Grippe schreitet in der Regel deutlich rascher voran. Bereits im Tagesverlauf können sich schwerwiegende Beeinträchtigungen des Allgemeinbefindens entwickeln. Neben Kopfschmerzen treten auch hier:

  • Fieber
  • Schüttelfrost und
  • Gliederschmerzen

auf. Eine große Gefahr der Virusgrippe sind die bakteriellen Sekundärinfektionen.

Wärme und Vitamine – eine hilfreiche Kombination?

An apple a day keeps the doctor away – wahrscheinlich kennt fast jeder Haushalt dieses Sprichwort. Allerdings ist es nicht nur scherzhaft gemeint. Geht es um die Verbeugung von Erkältungen, liegt durchaus ein Stück Wahrheit darin. Hintergrund: Die Abwehrstärke des Immunsystems wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Beispielsweise kann Stress dazu führen, dass die Abwehr geschwächt wird und Erreger leichtes Spiel haben.

Aber auch eine Mangel- oder Fehlernährung hat entsprechende Folgen. Dabei geht es nicht nur um die Versorgung mit:

  • Vitamin C und
  • Zink.

Grundsätzlich sollte die Zufuhr aller wichtigen:

  • Mineralstoffe
  • Vitamine und
  • Spurenelemente

stimmen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse hilft dem Körper, sich gegen die Erkältung zur Wehr zu setzen. Die Einnahme von Ergänzungspräparaten ist aber in aller Regel nicht erforderlich, wie hier erklärt wird.

Im Hinblick auf das Thema Wärme scheint sich ein Paradigmenwechsel anzudeuten. Trockene und warme Heizungsluft ist zwar in gewisser Weise in Risikofaktor. Forscher haben in Studien allerdings herausgefunden, dass die Immunabwehr bei Körperwärme optimal funktioniert. Sinkt die Temperatur, scheint auch das Immunsystem ins Stottern zu geraten. Wärme scheint also auch einen positiven Effekt zu haben.

Grippeimpfung – ja oder nein?

Beim Thema Impfung stehen sich Befürworter und Gegner gegenüber. Während Impfkritiker immer wieder vor den Nebenwirkungen und unbekannten langfristigen Folgen warnen, unterstreichen die Befürworter den Nutzen der Impfung – auch durch den indirekten Infektionsschutz. Sich hier auf eine Seite zu stellen ist nicht immer einfach.

Grundsätzlich ist abzuwägen, inwiefern man wirklich einem Risiko ausgesetzt ist. Laut erkaeltet.info ist gerade

  • älteren Personen
  • Kindern
  • Pflegepersonal oder
  • Beschäftigten in bestimmten Bereichen

eine Grippeschutzimpfung anzuraten. Denn überall dort, wo eine hohe Frequenz an Publikumsverkehr herrscht, droht die Verbreitung der Grippeviren. Übrigens: Senioren oder Patienten mit einer Behandlung des Immunsystems sollten eine Impfung durchführen, um den Folgen, die eine Virusgrippe haben kann, aus dem Weg zu gehen.
Gesunde Personen, die sich mit dem Influenzavirus infizieren, genesen in aller Regel ohne bleibende Einschränkungen.

Wichtig: Die Grippeschutzimpfung ist jeweils nur für ein Jahr wirksam. Der Grund ist das hohe Mutationspotenzial der Erreger, die jedes Jahr in neuen Subtypen auftreten. Entsprechend der Situation werden die Impfstoffe immer neu aufbereitet.

Abbildung 2: Warme Kleidung ist Winter auf jeden Fall anzuraten. Viren können offenbar in der Kälte besser überleben als bei warmen Umgebungstemperaturen.

Fazit: Sie kommt jedes Jahr – die Erkältungszeit
Auch dieses Jahr werden wir nicht um sie herumkommen. Die Rede ist von der stetig wiederkehrenden Erkältungssaison. Pünktlich mit dem Herbstwetter setzen die ersten Symptome ein – wie Schnupfen, Heiserkeit, Gliederschmerzen und Husten. Wer möglichst lange gesund bleiben will, sollte dabei einige Punkte beachten. Dazu gehört einerseits die richtige Ernährung. Auf der anderen Seite kann sich aber unter Umständen auch eine Grippeimpfung empfehlen. Und natürlich darf noch ein Aspekt nicht vergessen werden – die Hygiene. Denn nur so macht man es den Erregern wirklich deutlich schwerer, sich in den eigenen Schleimhäuten festzusetzen.

Bilder:
Abbildung 1: @ hannalakiw0 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Abbildung 2: @ JamesDeMers (CC0-Lizenz)/ pixabay.com