Immobilienmarkt: Wohnungen und Häuser in Würzburg weiterhin begehrt

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Funkhaus Würzburg

Würzburg ist und bleibt ein begehrter Ort zum Leben. Insbesondere die Altstadt ist aufgrund ihrer guten Infrastruktur und den vielen Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten als Wohnort sehr beliebt. Dorthin zieht es zahlreiche Studenten, Singles und junge Paare. Damit steigen allerdings auch die Preise von Wohnimmobilien sowie die Mieten. Bereits im ersten Halbjahr 2014 sind die Preise für Wohnimmobilien in Würzburg im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Und zumindest was den Kaufpreis betrifft, geht dieser Trend weiter: Laut einem Bericht der Immobilienvermittlungsfirma Engel & Völkers haben im vergangenen Jahr die Preise für Wohnimmobilien in Würzburg in nahezu allen Lagen und Segmenten zugelegt. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern in mittleren und sehr guten Lagen hat sich die Preisuntergrenze etwas erhöht. Die Preisobergrenze ist auf 690.000 Euro angestiegen. Demnach erweist sich eine gute Lage als ausschlaggebender Faktor für die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Die stärksten Veränderungen registrierte Engel & Völkers im Segment der Eigentumswohnungen in mittleren bis sehr guten Lagen. In der ersten Hälfte des letzten Jahres lagen hier die Höchstwerte für Neubau bei 3.900 Euro pro Quadratmeter. Aber auch die Preisobergrenzen der Mieten sind in diesen Lagen im Vergleich zu 2013 um jeweils 0,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Für das Jahr 2015 erwarten die Immobilienexperten ebenfalls einen leichten Anstieg der Miet- und Kaufpreise in den besseren Lagen Würzburgs. Damit kommen auf jene Würzburger, die den Traum von einer eigenen Immobilie hegen, vermutlich noch größere Finanzierungsschwierigkeiten zu. Ohne einen Baufinanzierungskredit, wie er von großen Banken wie beispielsweise der ING DiBa angeboten wird, kann sich der Immobilienkauf zu einer heiklen Angelegenheit entwickeln. Mieter dagegen dürfen sich seit August dieses Jahres über eine neue Regelung bezüglich der Mietpreise freuen. Mit der Einführung der Mietpreisbremse durch die bayerische Regierung sollen immense Mietpreissteigerungen im Freistaat fortan der Vergangenheit angehören. Seit dem ersten August dürfen Vermieter in 144 Kommunen – die meisten davon in Oberbayern – bei Neuvermietungen nur noch Mieten verlangen, die maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Eine längst überfällige Maßnahmen, wie eine aktuelle Analyse von immowelt.de zeigt. Demnach gab es in Würzburg zwischen 2010 und 2015 mit 39 Prozent den größten Mietpreis-Sprung deutschlandweit. Generell konnte in den vergangenen Jahren in allen größten bayerischen Städten eine Erhöhung der Mietpreise von mindestens 15 Prozent beobachtet werden. Ganz vorne mit dabei war auch die Festspielstadt Bayreuth. Kostete eine Mietwohnung im Jahr 2013 im Median noch knapp 6Euro pro Quadratmeter, müssen Mieter aktuell mit einem Preis von 8,50Euro rechnen. Bildrechte: Flickr Wuerzburg Alte MainbrückeTilo 2007 CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten