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Fußball: DFB verteidigt umstrittene Gelbe Karte im Frankenduell

vor 2 Monaten in Sport
Wuerzburger kickers gegen nuernberg
Foto: Funkhaus Würzburg

Eine nicht gegebene Rote Karte im Frankenduell zwischen den Würzburger Kickers und dem 1. FC Nürnberg (1:1) am Sonntag hallt noch nach. Jetzt hat sich der DFB zur Leistung der Schiedsrichter geäußert und die Entscheidung verteidigt.

Umstrittene Gelbe Karte nach Notbremse

Es geht um eine Szene in der ersten Halbzeit, in der der Würzburger Ridge Munsy bei einem Angriff auf das Nürnberger Tor vom Nürnberger Lukas Mühl per Notbremse gestoppt wurde – der Schiedsrichter hatte Gelb und kein Rot gegeben.

DFB: Rot wäre besser gewesen - aber kein Fehler des Video-Assistenten

Ein Fehlverhalten sei nicht zu erkennen, heißt es vom Deutschen Fußball Bund. Zwar wäre eine Rote Karte die bessere Entscheidung gewesen, um dem Schiedsrichter auf dem Feld allerdings einen Videobeweis zu empfehlen (was nicht passiert war) hätte der Video-Assistent jedoch zweifelsfrei belegen müssen, dass der Würzburger Stürmer mit Sicherheit eher am Ball gewesen wäre und somit ein klarer, offensichtlicher Fehler des Schiedsrichters vorliegt, so der DFB. Dieser Beleg habe aber nicht erbracht werden können. So wurde die Gelbe Karte vom Videoschiedsrichter korrekterweise akzeptiert.

Keine Reaktion zu Flyeralarm-Kündigung

Nicht weiter geäußert hat sich der DFB zur Reaktion von Kickers-Hauptsponsor und Flyeralarm-Boss Thorsten Fischer. Der hatte als Reaktion dem DFB indirekt Ungleichbehandlung und unseriöses Geschäftsgebaren vorgeworfen. Weiter kündigte er an, alle Sponsorings beim DFB im Herrenbereich zu kündigen (z.B. Bandenwerbung bei Länderspielen). Fischer wirft dem DFB in dieser Saison elf spielentscheidende Fehlentscheidungen gegen die Kickers vor.