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Gemünden: Nach Polizei-Fehlalarm Motiv unklar

vor 5 Monaten in Lokales
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Foto: Benedict Rottmann

Nach dem Polizei-Großeinsatz am Montagabend in Gemünden sind nun weitere Details bekannt geworden. Wie berichtet war ein Mann mit Pistole in einem Wohngebiet gemeldet worden, das stellte sich schließlich als Fehlalarm heraus. Wie ein Polizeisprecher bestätigte handelt es sich bei dem Anrufer um einen 17-Jährigen. Im Lauf des Einsatzes gab er im persönlichen Gespräch mit der Polizei zu, alles erfunden zu haben. Ein Motiv dafür nannte er auch in einer späteren Vernehmung nicht.Es laufen Ermittlungen wegen Vortäuschens einer Straftat gegen den 17-Jährigen. Dafür droht eine Geldstrafe oder auch bis zu drei Jahre Gefängnis. Dazu kommen noch Einsatzkosten im fünfstelligen Bereich. Diese setzten sich aus Personal- und Materialkosten von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr zusammen. Eine genaue Angabe über die Zahl der Einsatzkräfte macht die Polizei nicht - es dürften aber gut 100 Personen gewesen sein, darunter auch ein Sondereinsatzkommando.