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Himmelstadt: Weihnachtspostamt hat alle Hände voll zu tun

vor 5 Monaten in Lokales
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Foto: Funkhaus Würzburg

Das Corona-Jahr ist ein besonderes - das spüren auch die Mitarbeiter im Weihnachtspostamt in Himmelstadt. Nicht nur, dass sie unter erschwerten Bedingungen arbeiten - aus Gründen des Infektionsschutzes können nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig vor Ort sein. Auch die Wünsche der Kinder drehen sich in diesem Jahr hauptsächlich um Corona. Das erklärte die Verantwortliche Rosemarie Schotte vom Weihnachtspostamt. Denn nicht Spielsachen stehen auf den Wunschzetteln ganz oben. Die Kinder wünschen sich eher, Oma und Opa wieder besuchen zu können und hoffen in ihren Briefen, dass Corona bald verschwindet.Insgesamt hatten die Helfer bis Freitag schon 70.000 Antwortbriefe abgeschickt - und damit schon jetzt mehr als letztes Jahr insgesamt. Damals hatten sie insgesamt 65.000 Briefe beantwortet. Und bis Weihnachten haben sie noch viele weitere Briefe vor sich. Besonders Schulklassen müssen in diesem Jahr allerdings wohl bis nach den Feiertagen auf eine Antwort warten. Denn teilweise haben Lehrer die Briefe der Klassen gebündelt geschickt und als Absender die Schulen angegeben. Da diese aber mindestens bis nach den Ferien geschlossen bleiben, können die Antworten aus Himmelstadt erst verspätet ihre Adressaten erreichen.