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Lohr: Keine grundsätzliche Ablehnung der B26n

vor 14 Tagen in Lokales
Ein gelbes Ausfahrt-Schild auf einer Bundesstraße
Foto: Pixabay.com

Die Stadt Lohr wird sich nicht grundsätzlich gegen den Bau der Bundesstraße B26n stellen – aber sie will Druck ausüben. Wie der Stadtrat am Mittwochabend beschlossen hat, soll sich die Stadt nur dann gegen die umstrittene Bundesstraße aussprechen, wenn der dritte Bauabschnitt – der Zubringer nach Lohr – nicht gleichzeitig mit dem zweiten Abschnitt zwischen Arnstein und Karlstadt geplant und gebaut wird. In diesem Fall fürchtet man in Lohr nämlich eine deutliche Verkehrszunahme.

Kein Beitritt zu Bürgerinitiative

Abgelehnt wurde zudem der Antrag von ödp und Grünen, nach dem die Stadt einer Bürgerinitiative mehrerer Gemeinden beitreten soll, die den Bau der B26n ablehnen.

Was ist die B26n?

Die B26n besteht grundsätzlich aus vier Abschnitten. Bislang befindet sich nur der erste Abschnitt vom Autobahndreieck Werneck bis Arnstein in der Genehmigungsplanung. Grundsätzlich soll die B26n die A70 bei Werneck mit der A3 bei Helmstadt verbinden. Sie wird auch als Würzburger Westumgehung bezeichnet.