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Berlin/Mainfranken: Bund und Länder verschärfen Corona-Maßnahmen

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vor 15 Tagen in Lokales
Coronavirus Darstellung in rot
Foto: pixabay.com

Wegen der rasant steigenden Corona-Inzidenzen und der Auslastung der Intensivbetten haben Bund und Länder am Donnerstag die Corona-Maßnahmen wieder bundesweit verschärft. Die flächendeckenden Regelungen im Überblick:

2G gekoppelt an Hospitalisierungsrate

Ab bestimmten Schwellenwerten gilt in den Bundesländern flächendeckend 2G oder 2G plus:

  • Wenn die Hospitalisierungsrate den Schwellenwert von drei überschreitet, gilt 2G. Zu fast allen Bereichen haben nur Geimpfte oder Genesene Zutritt.
  • Wenn die Hospitalisierungsrate den Schwellenwert von sechs überschreitet, können die Länder 2G plus einführen. Geimpfte und Genesene brauchen dann zusätzlich einen aktuellen negativen Test.
  • Wenn die Hospitalisierungsrate den Schwellenwert von neun überschreitet, können die Länder die Regeln weiter verschärfen. Dazu zählen unter anderem Kontaktbeschränkungen
  • Ausnahmen von der 2G-Regel sind für Minderjährige möglich sowie für diejenigen, die nicht geimpft werden können.

Impfpflicht für Pflegeberufe

Es soll eine Impfpflicht für Pflegeberufe geben. Das betrifft Mitarbeiter in Krankenhäuser, in Alten- und Pflegeheimen sowie bei mobilen Pflegediensten

3G in Bus und Bahn

In Bus und Bahn soll zusätzlich zur geltenden Maskenpflicht die 3G-Regel eingeführt werden. Mitfahren dürfen demnach nur Geimpfte, Genesene oder Getestete.

3G am Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz soll 3G gelten – es sei denn, es ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich.

Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen

In Alten- und Pflegeheimen gilt für die Mitarbeiter künftig eine tägliche Testpflicht.

Höheres Tempo beim Boostern

Bund und Länder wollen Auffrischungsimpfungen für alle ab 18 Jahre - rund ein halbes Jahr nach der Zweitimpfung.

Am Freitag ab 10 Uhr tagt das bayerische Corona-Kabinett. Um 13 Uhr will sich Ministerpräsident Markus Söder äußern. Dann dürfte auch klarer sein, wie Bayern die Regelungen umsetzt. Für Ungeimpfte könnte es weitere Einschränkungen geben: Bereits am Donnerstagabend kündigte Markus Söder einen De-facto-Lockdown für Ungeimpfte in Bayern an.