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Grafenrheinfeld: Kraftwerks-Rückbau soll an Tempo zulegen

vor einem Monat in Lokales
Das Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld von außen
Foto: Funkhaus Würzburg

Der Rückbau des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld liegt im Zeitplan. Darüber haben Kraftwerksbetreiber von PreussenElektra jetzt informiert. Bis 2035 soll das AKW verschwunden sein. Jetzt soll das Tempo aber deutlich anziehen.

In den sechs Jahren seit der Abschaltung seien von 31.500 Tonnen Material etwa 2.000 abgebaut – das sind rund sechs Prozent. Künftig sollen aber bis zu 3.500 Tonnen Material im Jahr abgerissen werden.

Planung für Sprengung der Kühltürme angelaufen

Der nächste große Meilenstein soll Ende nächsten Jahr erreicht werden, dann ist der Reaktordruckbehälter geleert. Bislang sind die Rückbauarbeiten von außen noch nicht sichtbar. 2023/24 soll sich das ändern, dann sollen die beiden 143 Meter hohen Kühltürme gesprengt werden. Ein Planungs-Team befasst sich aktuell mit dem Vorhaben.

Rückbau bist 2035 abgeschlossen

Insgesamt liege man im Zeitplan und auch im Budget. Die Gesamtkosten des AKW-Rückbaus belaufen sich laut dem Betreiber PreussenElektra auf eins bis 1,3 Milliarden Euro.