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Karlstadt: Felssicherung an der Karlsburg – Hubschrauber bringt Schutzzäune

vor 20 Tagen in Lokales
Das ist der Blick von Karlstadt auf dei Karlburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Ein Helikopter ist am Montagnachmittag bei Karlstadt unterwegs. An der Karlsburg geht die Felssicherung in die nächste Runde. Dort soll der Schutzzaun unterhalb der Felswand erweitert werden, um die Straße und die Grundstücke unterhalb der Ruine vor Steinschlag zu schützen. Weil das Gelände rund um die Karlsburg extrem steil ist, muss ein Hubschrauber die Zäune an Ort und Stelle bringen. Die Felswand selbst wird mit Spritzbeton und Eisennägeln gesichert. Der Hubschraubereinsatz war ursprünglich für Ende Oktober geplant und musste wegen schlechten Wetters verschoben werden.

Hintergrund: Aus der Felswand sowie aus den Weinbergsmauern unterhalb der Burg lösen sich immer wieder große Steine. Dort ist zwar Zaun zum Schutz vor Steinschlag angebracht – im März 2020 war dennoch ein Felsbrocken auf die Terrasse eines Anwohners unterhalb der Ruine gekracht. Deswegen sind im September Maßnahmen angelaufen, um die Felsen zu sichern. Wegen des Denkmalschutzes soll dabei möglichst wenig in die Fels- und Mauerbereiche eingegriffen werden. Für die Maßnahmen sind rund 200.000 Euro veranschlagt.