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Karlstadt: Hubschraubereinsatz zur Felssicherung verschiebt sich

vor 26 Tagen in Lokales
Der Blick auf Karlstadt im Winter von der Karlsburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Felssicherung an der Karlsburg in Karlstadt verschiebt sich erneut. Der Hubschrauber soll nächste Woche zum Einsatz kommen. Vorgesehen war es, dass der Hubschraubereinsatz vergangenen Donnerstag stattfindet. Wegen des schlechten Wetters war der Einsatz auf diese Woche verschoben worden. Aus Personalgründen kann die Felssicherung vorraussichtlich erst nächste Woche stattfinden.

Geplant ist es, den Schutzzaun unterhalb der Felswand zu erweitern, um die Straße und die Grundstücke unterhalb der Ruine vor Steinschlag zu schützen. Weil das Gelände rund um die Karlsburg extrem steil ist, wird ein Hubschrauber die Zäune an Ort und Stelle bringen. Die Felswand selbst soll in einem nächsten Schritt mit Beton und Eisennägeln gesichert werden.

Hintergrund: Trotz eines Zauns zum Schutz vor Steinschlag war im März 2020 dennoch ein Felsbrocken auf die Terrasse eines Anwohners unterhalb der Ruine gekracht. Deswegen sind im September Maßnahmen angelaufen, um die Felsen zu sichern. Wegen Denkmalschutz soll dabei möglichst wenig in die Fels- und Mauerbereiche eingegriffen werden. Für die Maßnahmen sind rund 200.000 Euro veranschlagt.