Anzeige

Kitzingen: Unterschriftenübergabe für Bürgerbegehren zum Steigweg

vor einem Monat in Lokales
Eine Hand hält einen Kugelschreiber und unterschreibt auf einem Papier
Foto: Pixabay.com

In Kitzingen formiert sich Widerstand gegen Bauprojekte am Steigweg. Am Vormittag (11 Uhr) übergibt die „Bürgerinitiative für Bauen im Einklang von Menschen und Natur“ rund 2.200 Unterschriften an Oberbürgermeister Stefan Güntner. Sie möchten ein Bürgerbegehren, das die Änderung des Bebauungsplans für das betroffenen Grundstück stoppt. Dadurch könnte ein unbekannter Investor acht Wohnblocks mit fünf Etagen und eine Tiefgarage bauen – für 450 Menschen. Allerdings entstehe hier laut der Bürgerinitiative kein bezahlbarer Wohnraum, sondern vielmehr würde eine der letzten grünen Lungen Kitzingens zerstört. Durch die großflächige Versiegelung des Bodens könnte es zu Überschwemmungen bei Starkregen kommen. Außerdem drohe ein Verkehrsinfarkt im Bereich der Westtangente und der B8.

Das Bürgerbegehren unterstützen sogar mehr Kitzinger als nötig. Acht Prozent der rund 16.800 Wahlberechtigten waren nötig, also 1.345 Unterschriften. Es sind aber mehr als 2.200 geworden. Jetzt hat der Stadtrat zwei Monate lang Zeit, um die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zu prüfen.