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Landkreis Würzburg: Aufnahme geflüchteter Menschen aus der Ukraine gut angelaufen

vor einem Monat in Lokales
Die ukrainische Flagge

Vor rund einem Monat hat Russlands Präsident Putin den Angriff auf die Ukraine angeordnet. Seitdem sind Menschen aus der Ukraine auf der Flucht. Einige von ihnen sind mittlerweile im Landkreis Würzburg untergebracht.

Rund 320 Menschen hat der Landkreis derzeit aufgenommen. Erste Anlaufstelle ist die Maintalhalle in Zell am Main. Dort empfangen Angestellte des Landratsamts, Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Hilfsorganisationen die Menschen.

Von Zell aus werden die Menschen an andere Aufnahmeeinrichtungen weitergeleitet, dabei gehe man auch auf persönliche Wünsche und Bedürfnisse ein, so Paul Justice, Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt Würzburg. So wurden beispielsweise rund 50 Menschen, die am Montag angekommen sind nach Röttingen und Leinach gebracht, wobei in Leinach vor allem Mütter mit ihren Kindern unterkommen sollen.

Aktuell gibt es fünf Notunterkünfte im Landkreis. Zudem ist auch die Notunterkunft in Ochsenfurt weiterhin in Betrieb und dient als Erstanlaufstelle, sollten die Kapazitäten in Zell am Main erschöpft sein.

Rund 60 Menschen, zum Teil mit Haustieren, sind vom Landratsamt bereits an private Unterkünfte vermittelt worden. Die tatsächliche Zahl an Personen, die im Landkreis Würzburg untergekommen sind, dürfte noch höher liegen, wer bisher privat untergekommen ist, hat 90 Tage Zeit, sich registrieren zu lassen.