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Mainfranken: Abschlussprüfungen besser als Jahre davor

vor einem Monat in Lokales
Schüler mit Maske im Klassenzimmer zu Coronazeiten
Foto: pixabay.com

Für die Schüler in Bayern endet das Schuljahr 2020/21. Am Donnerstag bekommen sie ihre Zeugnisse, dann geht es in die Sommerferien.

Die diesjährigen Abschlusszeugnisse zeigen, dass es den Schülern in der Region trotz Homeschooling und Lockdown möglich war gut abzuschneiden. Im Durchschnitt ist der Notenschnitt an den Gymnasien in Mainfranken um 0,1 besser als noch 2020. Der Bayernweite Schnitt liegt dieses Jahr bei 2,14. Das Johann-Schöner Gymnasium in Karlstadt schneidet sogar noch besser ab mit 2,12. Durchgefallen sei dort nur einer von 83 Schülern.

Auch an den Realschulen fielen die Prüfungen trotz Distanzunterricht gut aus – diese wurden coronabedingt zwei Wochen nach hinten verschoben. Auch an der Leopold-Sonnemann-Realschule in Höchberg fiel nur ein Schüler von 164 durch. Über 140 Schüler hätten eine 1 oder eine 2 vor dem Komma, so der Schulleiter Marcus Ramsteiner.

Die Umstände der diesjährigen Prüfungen seien zwar noch schwerer gewesen als letztes Jahr, jedoch hätten sich die Schüler auch deswegen besonders gut auf die Prüfungen vorbereitet. Das bestätigt auch die Bildungsgewerkschaft GEW in Unterfranken. Demnach sei die Zahl der Schüler, die das Klassenziel nicht erreicht haben, im zweiten Jahr in Folge gesunken - die Zahl der erfolgreichen Absolventen gestiegen. Die Coronabedingungen hätten weniger die Leistungen beeinflusst, sondern viel mehr das soziale Miteinander.