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Mainfranken: Aktueller Corona-Impfstand

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vor 2 Monaten in Lokales
Eine Spritze im Kampf gegen Corona und die Verbreitung von Covid. Das Impfen per Injektion. Impfung
Foto: unsplash.com

Mainfranken: Aktueller Corona-Impfstand

Stadt und Landkreis Würzburg haben bei den Corona-Impfungen aufgeholt. Die dortigen Erst- und Zweitimpfungsquote liegen jetzt erneut über dem Bundes- und dem Bayernschnitt. Einmal gegen Corona geimpft wurden in Würzburgs Impfzentren, Kliniken und beim Hausarzt insgesamt rund 165.600 Personen. Das entspricht 57,3 Prozent der Einwohner in Stadt und Landkreis. Bereits zweimal geimpft sind 120.550 Personen. Auf alle Einwohner gerechnet sind das 41,7 Prozent.

Bundes- und Bayernschnitt (Stand Montag):

54,4 Prozent der Bundesbürger sind einmal gegen Corona geimpft. Weitere 38,2 Prozent zweimal.

Der Bayern-Schnitt liegt etwas höher: Die Erst-Impf-Quote beträgt dort 56,5 Prozent, die Zweit-Impfquote 38,9 Prozent.

Blick in die Landkreise Main-Spessart und Kitzingen:

In Main-Spessart haben Stand Sonntag rund 65.370 Personen ihre erste Corona-Impfung erhalten – im Impfzentrum oder beim Arzt. Das entspricht 51,8 Prozent der dort Lebenden. Zwei Impfungen haben schon 45.240 Einwohner hinter sich. Auf alle dortigen Einwohner gerechnet sind das 35,9 Prozent. Main-Spessarts Erst- und Zweit-Impfquoten sind niedriger als der Bundes- und Bayernschnitt.

Im Landkreis Kitzingen sind Stand Freitag rund 50.430 Menschen einmal im Impfzentrum oder beim Arzt gegen Corona geimpft worden. Das entspricht 55,3 Prozent der dortigen Einwohner. Vollständig geimpft sind etwa 36.740 Die Zweit-Impfquote liegt bei 40,3. Sowohl die Erst- als auch die Zweit-Impfquote liegen damit über dem Bundes- und dem Bayernschnitt.

Wie berichtet will das Impfzentrum Kitzingen vermeiden, dass Impfstoff ungenutzt bleibt. Deshalb öffnet es jetzt für alle - also auch für Bewohner aus anderen Landkreisen.

Achtung: Die Quoten aus Main-Spessart und Kitzingen sind nicht mit denen aus Würzburg vergleichbar. Dort liegen Zahlen aus Impfzentren, Kliniken und von den Hausärzten vor. Aus Main-Spessart und Kitzingen fehlen Daten aus den Kliniken.

Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen planen weder Strafzahlungen für Personen, die unabgemeldet nicht zur Impfung erscheinen, noch einen Impfanzreiz. In den USA beispielsweise wird die Bevölkerung teils mit Millionengewinnen in die Impfkabine gelockt.