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Mainfranken: Booster-Impfquote in der Region steigt

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vor 15 Tagen in Lokales
Nach der Impfung bekommt eine Person ein Pflaster
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Nachfrage nach Booster-Impfungen in Mainfranken ist weiterhin hoch. Das zeigt sich vor allem im Landkreis Kitzingen: Dort haben mittlerweile rund die Hälfte der Bevölkerung eine Auffrischungsimpfung erhalten – zum Vergleich: Vor einem Monat waren es noch ein Viertel. Damit liegt der Landkreis über dem bayern- als auch bundesweiten Booster-Schnitt. In Bayern haben rund 42 Prozent der Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten, bundesweit sind es 43,5 Prozent.

Auch im Raum Würzburg ist die Booster-Impfquote deutlich gestiegen. Hier haben inzwischen 126.466 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten – damit sind rund 44 Prozent der Würzburger geboostert. Vor vier Wochen waren es noch 21 Prozent. Auch Würzburg liegt damit leicht über dem bayern- sowie bundesweiten Schnitt.

Im Kreis Main-Spessart liegt die Booster-Impfquote aktuell bei rund 38 Prozent. Damit liegt der Landkreis im mainfränkischen Ranking zwar auf dem letzten Platz, doch auch hier wird die gestiegene Nachfrage deutlich. Denn: Vor einem Monat lag die Quote noch bei 17 Prozent. Der Kreis liegt damit unter dem bayern- als auch bundesweiten Booster-Schnitt.

Geboostert wird aktuell vor allem mit Moderna. Weil von Biontech weiterhin weniger geliefert als bestellt wird, wird dieser Impfstoff gezielt bei den berechtigten Personengruppen verwendet. Dazu zählen zum Beispiel Jugendliche, unter 30-Jährige sowie Schwangere.

Würzburg hat höchste Impfquote bei vollständig Geimpften

Unterdessen weist Würzburg weiterhin die höchste Impfquote bei den vollständig Geimpften auf. Mehr als 76 Prozent der Würzburger haben den vollständigen Impfschutz. Im Landkreis Kitzingen sind 74 Prozent der Menschen vollständig geimpft, im Kreis Main-Spessart sind es knapp 66 Prozent.