Anzeige

Mainfranken: Dann kommen die Corona-Selbsttests an den Schulen

vor 6 Monaten in Lokales
Ein Schüler hält einen Corona-Schnelltest in den Händen
Foto: Pixabay.com

Die bayerische Staatsregierung hatte den Schulen im Freistaat schon Anfang März kostenlose Selbsttests Schüler und Lehrer zugesichert. In Mainfranken kommen sie allerdings erst jetzt allmählich in den Schulen an. Das zeigt eine Umfrage unserer Redaktion unter den Landratsämtern in der Region.

Beim Würzburger Landratsamt sind demnach in dieser Woche Lieferungen von Selbst-Schnelltests für die Schulen und Kitas aus München eingetroffen. Bisher wurden insgesamt 4.000 Tests an Einrichtungen verteilt, an denen mindestens eine Person einen positiven Corona-Befund hatte. Die Tests stehen bisher dem Personal zur Verfügung. Flächendeckend sollen Selbsttests dann ab Montag an Schulen und Kitas verteilt werden. Dann könnten die Schulen die freiwilligen Tests für Schüler planen und nach den Osterferien damit beginnen, so der Plan des Landratsamtes.

Das Landratsamt Main-Spessart hat Anfang dieser Woche die angekündigten Antigen-Selbsttests von der Regierung geliefert bekommen. Diese werden jetzt den Schülern der Abschlussklassen und dem Schul- und Kitapersonal zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden vorerst 26.000 solcher Laientests verwendet. Damit soll die Zeit bis zu den Osterferien überbrückt werden. Nach den Osterferien sollen dann alle Schüler die Selbsttests erhalten. Bereits Anfang März hatte der Landkreis Main-Spessart eigenständig den Schulen und Kitas rund 25.500 Schnelltests zur Verfügung gestellt. Damit konnten sich Lehrkräfte und Kita-Personal testen.

Lediglich der Landkreis Kitzingen wartet noch auf die Selbsttests für Schüler. Dort ist beim Landratsamt noch nichts eingegangen. Kitzingen hatte allerdings bereits Anfang März rund 34.500 Selbsttests für Lehrer und Kitapersonal bekommen und auch komplett an die Einrichtungen verteilt. Der Landkreis hatte die Tests damals erhalten, weil die Inzidenz über 50 lag.