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Mainfranken: Die Sternsinger kommen – wenn auch anders

vor 22 Tagen in Lokales
DIe Sternsinger an heilig drei König
Foto: pixabay.com

Am Donnerstag ist es wieder so weit. Kinder laufen in prächtigen Königsgewändern durch die Straßen: die Sternsinger. Aber wegen des Coronavirus haben sich viele Gruppen entschieden, den Neujahrssegen anders zu bringen. Auch die Spenden für bedürftige Kinder werden anders als üblich gesammelt.

Grundsätzlich können die Sternsinger dieses Jahr an jede Haustüre in der Region kommen. Das bestätigt die Diözese Würzburg. Es gebe keine pauschale Regelung, wie die Sternsingeraktion in diesem Jahr durchgeführt werde. Es gebe lediglich gewisse Rahmenbedingungen – über diese entscheidet die jeweilige Pfarrei vor Ort.

In Würzburg kann am Donnerstag um 10 Uhr und um 18:30 Uhr der Segen-To-Go im Gottesdienst im Dom abgeholt werden. Dort werden die Sternsinger gesegnete Kreiden und Aufkleber für jeden Haushalt austeilen. Der Gottesdienst wird auf FrankenPLUS übertragen und ist anschließend auch online abrufbar.

In Volkach zum Beispiel kommen die Sternsinger nach vorheriger Anmeldung auch vor die Haustüre. Anstatt zu singen, sprechen einige dieses Jahr nur einen Segensvers. In Opferbaum ziehen die Sternsinger zwar von Haus zu Haus, aber ohne zu klingeln. Die Leute sollen nicht aufmachen. Sie haben Weihrauch dabei und sprechen den Segensvers. Außerdem werfen sie Segensaufkleber, Spendentütchen und Überweisungsträger kontaktlos in den Briefkasten.

Wer keine Möglichkeit hat, den Sternsingern vor Ort eine Spende für weltweite Projekte für Kinder und Jugendliche zukommen zu lassen, kann die digitale Spendendose auf der Homepage der Sternsinger nutzen.

Vor einem Jahr sind trotz der Corona Pandemie rund 919.000 Euro Spenden zusammengekommen. Vor Corona wurden pro Jahr über 1,6 Millionen Euro gespendet.