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Mainfranken: Energieversorger geben Wegfall von Gasumlagen weiter

17.10.2023, 05:14 Uhr in Lokales
Geld für Energiekosten
Foto: Funkhaus Würzburg

Seit Beginn dieses Monats müssen Energieversorger zwei Gasumlagen nicht mehr bezahlen – die gesunkenen Kosten werden in der Region nur nach und nach an die Verbraucher weitergegeben.

Die Würzburger Versorgungswerke WVV haben für den 1. November die Weitergabe der finanziellen Entlastung von Gasumlage und gesunkenen Beschaffungskosten angekündigt. So werden die Gaspreise um insgesamt 3,26 Cent pro Kilowattstunde brutto gesenkt. Für einen Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies beispielsweise eine Ersparnis von rund 652 Euro.

Die Energie in Karlstadt hat dagegen noch keine Anpassung angekündigt, sie begründet das mit der gleichzeitig angestiegenen Gasspeicherumlage und den hohen Aufwand für Neukalkulationen. Jedoch steht zum Jahreswechsel ohnehin eine generelle Preisanpassung an. Ähnlich wie bei der WVV wird dann die Ersparnis bei der Beispielrechnung von 20.000 Kilowattstunden bei 658 Euro liegen.

Seit dem 1. Oktober sind für Gaslieferanten zwei Umlagen entfallen, die einen Teil des Gaspreises für Haushaltskunden ausmachen. Bislang wurden für die sogenannte Regelenergie-Umlage 0,57 Cent je Kilowattstunde fällig. Für die Konvertierungsumlage wurden 0,038 Cent je Kilowattstunde erhoben. Beide werden jetzt für zunächst für ein Jahr auf jeweils null Cent abgesenkt.

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