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Mainfranken: Enttäuschender 3. Adventssamstag im Handel

vor einem Monat in Lokales
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Das erste Adventswochenende mit 2G-Regel im Einzelhandel ist laut dem Handelsverbands Bayern in Mainfranken enttäuschend verlaufen. In Würzburg waren beispielsweise am Samstag in der Schönbornstraße nur knapp 41.000 Menschen unterwegs. Im Vergleich dazu: Im vergangenen Jahr waren es um die 43.000 und 2019, vor der Pandemie, waren es mehr als 71.000 Menschen, die am dritten Adventssamstag in die Würzburger Innenstadt kamen.

Viele Geschäfte haben nach Aussage des Verbandssprecher Bernd Ohlmann 40 bis 60 Prozent weniger Kunden als am 3. Advent des Vorjahres. Dies sei vor allem auf die am Mittwoch beschlossene 2G-Regelung zurückzuführen.

Die Werbegemeinschaft Marktheidenfeld zeigte sich jedoch mit der Stimmung in der Stadt unter den gegebenen Umständen zufrieden. Insgesamt seien die Kunden trotz der neuen Einlassregelung für den Handel überwiegend verständnisvoll und freundlich gewesen. Auch das Wetter war an diesem Samstag einladender zum Einkaufen als am vergangenen Wochenende. Durch die neuen 2G-Regelungen im Einzelhandel gäbe es aber viel Unsicherheit für die Ungeimpften, die nicht genau wüssten, in welche Geschäfte sie dürfen und in welche nicht.