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Mainfranken: Gemünden, Karlstadt und Zellingen gegen Pläne der Eisenbahngesellschaft

vor 2 Monaten in Lokales
Ein Regionalexpress fährt ein am Würzburger Hauptbahnhof
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Bürgermeister aus Gemünden, Karlstadt und Zellingen lehnen die Pläne für die Regio-S-Bahn-Mainfranken ab. Da haben sie in einer gemeinsamen Meldung am Dienstag mitgeteilt.

Sie befürchten, dass durch eine geplante Direktverbindung von Lohr nach Würzburg über die Schnellstrecke Frankfurt-Würzburg, die derzeit bestehende Taktung bei den Zügen zwischen Gemünden und Würzburg deutlich abnimmt. Die schnelle und bequeme Zugverbindung von und nach Würzburg sei ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität.

Die Zuganbindung würde sich, so die Befürchtung der Bürgermeister, dadurch verschlechtern und das sei nicht hinnehmbar. Dann müssten die Menschen wieder vermehrt mit dem Auto fahren, beispielsweise, wenn die zur Arbeit nach Würzburg pendeln. Der „Zweit- und Dritt-Wagen“ könne und dürfe in den Städten aber keine dauerhafte Lösung sein.