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Mainfranken: Omikron vorherrschende Variante - vor allem Junge betroffen

vor 15 Tagen in Lokales
PCR-Test
Foto: pixabay.com

Die Omikoron Variante des Corona-Virus hat die Oberhand in der Region übernommen. Über die Hälfte aller aktuellen Fälle geht auf die Mutation zurück. Damit hat sich die Variante schneller verbreitet als die Delta-Variante. Wie berichtet hat dieser Anstieg zuletzt aber nicht für mehr Covid-Patienten auf den Intensivstationen gesorgt.

Vor allem junge Menschen stecken sich derzeit mit Corona an

Die Sieben-Tage-Inzidenzen in Mainfranken steigen aktuell stark an. Dabei zeigt sich: Es sind vor allem die 15- bis 34-Jährigen, die sich momentan mit Corona anstecken. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor.

Deutlich wird das unter anderem in der Stadt Würzburg. Dort ist die Inzidenz am Dienstag auf knapp 600 geklettert, bei den 15- bis 34-Jährigen lag sie sogar bei 920.

Aber auch in den Kreisen mit niedrigeren Sieben-Tage-Inzidenzen macht sich der Unterschied bemerkbar. Im Landkreis Würzburg lag die Inzidenz bei den Jüngeren am Dienstag bei 722 – zum Vergleich: Die durchschnittliche Inzidenz aller Altersgruppen betrug knapp 400.

Im Kreis Kitzingen war die Inzidenz bei den 15- bis 34-Jährigen mit 558 sogar mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche Inzidenz aller Altersgruppen. Und auch im Landkreis Main-Spessart weisen die Jüngeren die höchste Inzidenz auf. Bei den 15- bis 34-Jährigen betrug der Wert am Dienstag 601 – zum Vergleich: Die durchschnittliche Inzidenz aller Altersgruppen lag bei 271.

Niedrigere Inzidenzen bei älteren Menschen

Unterdessen bewegen sich die Inzidenzen bei älteren Menschen aktuell auf vergleichsweise niedrigem Niveau. In den Kreisen Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei den über 80-Jährigen am Dienstag im Schnitt bei 84. In der Stadt Würzburg weisen die 60- bis 79-Jährigen aktuell die niedrigste Inzidenz auf: In dieser Altersgruppe lag sie am Dienstag bei 135.