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Mainfranken: Höchste Inzidenz bei den 5- bis 14-Jährigen

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vor einem Monat in Lokales
Ein Kind trägt eine Gesichtsmaske zum Schutz vor Corona
Foto: Pixabay.com

Auch von der vierten Corona-Welle sind in Mainfranken besonders Kinder betroffen. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Dabei zeigt sich: Bei den 5- bis 14-Jährigen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche Inzidenz aller Altersgruppen.

Besonders deutlich wird das im Kreis Kitzingen. Dort lag die Inzidenz am Montag bei 389,3 – bei den Kindern sogar bei 964. Laut Gesundheitsamt sind im gesamten Landkreis aktuell mehr als 50 Schulklassen sowie über zehn Kitas betroffen.

Ähnlich sieht es in Stadt und Landkreis Würzburg aus. In der Stadt lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 278,1 – bei den 5- bis 14-Jährigen war sie mit 607 sogar mehr als doppelt so hoch. Im Kreis lag die Inzidenz bei 268,6 – bei den Kindern betrug sie das doppelte. Laut des Würzburger Gesundheitsamts gibt es in Stadt und Landkreis aktuell an insgesamt rund 60 Schulen positive Fälle, daneben sind knapp 20 Kitas betroffen.

Im mainfränkischen Vergleich weist der Kreis Main-Spessart weiterhin die geringste Inzidenz auf. Am Montag lag sie bei 187,3 – bei den 5- bis 14-Jährigen betrug sie 221. Damit ist die Kinder-Inzidenz im Kreis nur leicht über der durchschnittlichen Inzidenz aller Altersgruppen.

Unterdessen bereitet sich die Region auf die Corona-Impfungen von Kindern ab fünf Jahren vor. Am Montag hat die bayernweite Auslieferung des Impfstoffs von Biontech begonnen.