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Mainfranken: Kommunen nur teilweise mit Flüchtlingsgipfel zufrieden

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08.11.2023, 05:14 Uhr in Lokales
Das Reuterhaus als dezentrale Unterkunft für Menschen aus der Ukraine
Foto: Steffen Deeg

Es ist ein erster Schritt – er werde aber wohl nicht reichen. Darüber sind sich die Landräte in Mainfranken nach dem Flüchtlingsgipfel am Montag einig. Schließlich würden die Kommunen in der Region zunehmend an ihre Grenzen stoßen.

In der Nacht haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, die Kosten für Geflüchtete neu zu verteilen. Unter anderem will der Bund den Ländern ab dem nächsten Jahr 7.500 Euro pro Geflüchteten zahlen. Außerdem sollen die Asylverfahren beschleunigt werden – dabei will die Bundesregierung auch prüfen, ob Verfahren außerhalb Europas möglich sind.

Diese Entscheidungen begrüßen die Landrätinnen Tamara Bischof aus Kitzingen und Sabine Sitter aus Main-Spessart sowie Würzburgs Landrat Thomas Eberth – doch sie gehen nicht weit genug. Was vor allem fehle sei Wohnraum. Deswegen brauche es dringend ein Wohnungsbauprogramm, um die Geflüchteten langfristig unterbringen zu können, so Würzburgs Landrat Thomas Eberth

Auch die Integration der Menschen komme immer noch zu kurz – dabei brauchen die Kommunen mehr Unterstützung.

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