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Mainfranken/München: Nächste Öffnungsschritte gekippt

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vor 6 Monaten in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in dunkelblau
Symbolbild: pixabay.com

Eigentlich sollte der Corona-Lockdown Stück für Stück gelockert werden. Der nächste, für Montag vorgesehene Öffnungsschritt wird in Mainfranken aber nicht kommen. Der Grund: Das Bayerische Gesundheitsministerium verweigert das allen Städten und Gemeinden mit der Begründung, dass die Inzidenzwerte in ganz Bayern zu hoch sind. Es sei nicht von einer stabilen Lage auszugehen, heißt es.

Damit kann in Stadt und Landkreis Würzburg (beide Inzidenz unter 100) die Außengastronomie mit negativem Schnelltest nicht wie geplant öffnen. Gleiches gilt für Theater, Kinos und Fitnessstudios. Und auch Kontaktsport im Außenbereich ist ab Montag trotz negativem Schnelltest nicht erlaubt. Der Landkreis Kitzingen hätte diesen Schritt ebenfalls gehen können. Hier ist die Inzidenz sogar unter 50. Da die Tendenz aber seit Tagen steigend ist, hätte wohl auch Kitzingen höchstens Lockerungen mit negativem Schnelltest zulassen können. Der Landkreis Main-Spessart liegt weiter über der Marke von 100, hier waren ohnehin keine Lockerungen vorgesehen.

Dass die nächsten Öffnungsschritte erst einmal hinfällig sind, sorgt bei den Betroffenen vor Ort für große Enttäuschung. Wie die Stadt Würzburg mitteilt, hatten sich Oberbürgermeister, Gastronomie, Hotel- und Gaststättenverband und die Stadt bereits abgestimmt und auf die Lockerungen eingestellt. Diese kurzfristige Absage sei schwer zu ertragen.