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Mainfranken: Omikron in der Region auf dem Vormarsch

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vor 29 Tagen in Lokales
Omikron vor vielen Schnelltests
Foto: pixabay.com

Die Sieben-Tage-Inzidenzen in Mainfranken sinken weiter – doch Omikron ist auf dem Vormarsch. Das zeigt sich vor allem im Raum Würzburg: Hier hat sich die Anzahl der Omikorn-Fälle binnen einer Woche mehr als vervierfacht. Das bestätigt das Gesundheitsamt.

Inzwischen gibt es in Stadt und Landkreis 93 Fälle der neuen Corona-Mutation – zum Vergleich: Vor einer Woche waren es noch 21. Getroffen hat es vor allem einen Kindergarten in Margetshöchheim. Hier wurden bereits drei Omikron-Fälle bestätigt. Bei 18 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis der Genomsequenzierung (also der genauen Ermittlung der Corona-Variante) noch aus. Deswegen stehen aktuell rund 80 Personen unter Quarantäne – sie hatten mit den Betroffenen aus dem Kindergarten Kontakt. Die Quarantäne bei Omikron-Kontaktpersonen dauert – unabhängig vom Impfstatus – zwei Wochen.

Blick in die Kreise Main-Spessart und Kitzingen

Im Kreis Main-Spessart ist inzwischen der erste Omikron-Fall offiziell bestätigt worden. Wie bereits berichtet, hatte es vor zwei Wochen in einer Behinderteneinrichtung in Gemünden die ersten Omikron-Verdachtsfälle gegeben. In einem Fall ist Omikron inzwischen nachgewiesen worden – bei den anderen Verdachtsfällen aus der Einrichtung stehen die Ergebnisse der Sequenzierung noch aus. Insgesamt hat es im Kreis Main-Spessart bislang 36 Omikron-Verdachtsfälle gegeben.

Unterdessen könnte auch der Landkreis Kitzingen inzwischen seinen ersten Omikron-Fall haben. Wie berichtet, besteht der dringende Verdacht bei einer 21-Jährigen, sich mit der Corona-Mutation angesteckt zu haben. Ein gezielter PCR-Test habe die Delta-Variante ausgeschlossen, damit sei damit zu rechnen, dass die Sequenzierung die Omikron Variante bestätigen wird, so das Gesundheitsamt.