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Mainfranken: Polizei warnt vor Whatsapp-Betrug

vor einem Monat in Lokales
Whatsapp Social Media
FOTO: PIXABAY

Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt aktuell vor neuen Betrugsversuchen über Whatsapp. In einem aktuellen Fall erhielt eine 79-Jährige aus Ochsenfurt eine Nachricht einer unbekannten Nummer.

Die Person gab dabei vor die Tochter der Seniorin zu sein und eine neue Nummer zu haben. Angeblich die Tochter, angeblich mit neuer Nummer. Für eine dringend zu begleichende Rechnung brauche sie dringend Geld von der Mutter. Sie forderte eine niedrige Tausender-Summe.

Bank verhindert Schaden

Die 79-Jährige hatte eine Überweisung in Auftrag gegeben. Die aufmerksame Hausbank war jedoch skeptisch geworden und hatte die Überweisung rückgängig gemacht. So konnte Schaden verhindert werden.

Täter gehen geschickt vor

Wie die Täter bei ihren Nachrichten vorgehen zeigen Screenshots, die unserer Redaktion aus einem ganz ähnlichen Fall vorliegen (siehe unten).

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät zur Vorsicht

Die Polizei Unterfranken warnt alle Bürgerinnen und Bürger vor dieser Betrugsmasche. Wer solche Nachrichten von vermeintlichen Familienmitgliedern oder nahestehenden Menschen erhält, sollte unter keinen Umständen Geld an ein Bankkonto überweisen.

Stattdessen sollte versucht werden, dieses Familienmitglied telefonisch über die bislang bekannte Nummer zu kontaktieren. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, sollte der Chatverlauf nicht gelöscht und die Polizei verständigt werden.

Warnmeldung: Auch Callcenterbetrüger aktiv

Daneben warnen die Beamten aktuell auch vor Anrufen sogenannter Callcenterbetrüger. Mit bekannten Maschen wie "Falsche Polizisten" oder dem Enkeltrick" versuchen die Betrüger an das Geld oder den Schmuck ihrer Opfer zu kommen.

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