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Mainfranken: Schlangen wegen Spontan-Impfungen

vor einem Monat in Lokales
Impfung Spritze gegen das Coronavirus wird aus Fläschchen gezogen
Foto: pixabay.com

Über 70 Prozent der Menschen in Stadt und Landkreis Würzburg sind jetzt gegen Corona geimpft. Das teilte die Stadt mit. Jetzt sind die Hoffnungen groß, auch bald die 80-Prozent-Marke zu knacken, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Landrat Thomas Eberth. Die Impfsprechstunden in der Region finden großen Anklang.

Diese Impfsprechstunden werden seit dem Ende der Impfzentren, Ende September, angeboten. Regelmäßig kommt es dabei zu langen Schlangen. Über 800 Menschen haben sich dort zum ersten Mal impfen lassen, und knapp 800 zum zweiten Mal. Rund 1.300 Menschen kamen wegen einer Auffrischungsimpfung.

Gute Nachfrage nach Kitzinger Impfbus

Im Landkreis Kitzingen ist derzeit der Impfbus unterwegs, auch dort wird das Angebot zum Spontan-Impfen gut angenommen. Letzte Woche kamen dort rund 140 Menschen spontan vorbei. Samstags besteht die Möglichkeit sich im Kitzinger Impfzentrum spontan Impfen zu lassen – diese Möglichkeit nahmen letzte Woche rund 320 Menschen wahr.

Im Landkreis Main-Spessart hat das Impfzentrum wie gewohnt geöffnet.

STIKO empfiehlt Auffrischungs- und Booster-Impfung für bestimmte Gruppen

Die Ständige Impfstoffkommision (STIKO) empfiehlt eine Auffrischungs-Impfung nur für bestimmte Personengruppen und eine zusätzliche, sogenannte Booster-Impfung für alle, die zuvor nur einmal mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden. Denn die Johnson & Johnson Impfung sei im Vergleich nicht so wirksam gegen die Delta-Variante wie die mRNA-Impfstoffe, so die STIKO. Deswegen kommt es hier auch zu den meisten Impfdurchbrüchen. Die Termine können unter der Nummer 0 93 53 / 793 - 15 55 ausgemacht werden.