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Mainfranken: Immobilienpreise sinken teilweise

Topnews
11.05.2023, 05:51 Uhr in Lokales
Ein Schlüssel steckt in einer Wohnungstür
Foto: pixabay.com

Nach jahrelangem Aufwärtstrend sinken nun in Mainfranken teilweise die Preise für Immobilien wieder. Zwar sind die Preise aktuell überall noch höher als im vergangenen Jahr - rechnet man allerdings die Inflation heraus, zeigt sich ein anderes Bild. Zu diesem Schluss kommt der Postbank-Wohnatlas.

Sinkende Preise im Raum Würzburg

Wird die Inflationsrate von 6,9 Prozent in 2022 herausgerechnet, sind die Immobilienpreise in der Stadt Würzburg um ein Prozent gesunken, im Landkreis Würzburg um durchschnittlich rund sieben Prozent.

Im Landkreis Kitzingen gingen die Preise um durchschnittlich 8,5 Prozent weiter nach oben. Im Kreis Main-Spessart sind sie gleich geblieben.

Im Schnitt lag in Mainfranken der Kaufpreis pro Quadratmeter damit im vergangenen Jahr bei rund 3.400 Euro. Im Jahr 2021 lag der Preis pro Quadratmeter bei 3.175 Euro.

Wohnatlas vergleicht jährliche Kaufpreise inflationsbereinigt

Im Wohnatlas wird jährlich die Entwicklung der Immobilienpreise in 400 deutschen Landkreisen und Städten untersucht. Dabei wird der reale Unterschied zum Vorjahr verglichen – das bedeutet, dass die Inflationsrate herausgerechnet wird.

Die Veränderungen der Preise wird im Wohnatlas mit der Folge steigender Zinsen und der erhöhten Lebensunterhaltungskosten erklärt. Außerdem sei Angebot und Nachfrage auch ein Faktor für den Preisabfall beziehungsweise Preisanstieg. Junge Immobilien und Häuser in Top-Lagen bleiben weiter teuer, ältere Wohnungen und Häuser in abgelegeneren Lagen brechen aber teils drastisch ein.

Deutschlandweit sind die Preise inflationsbereinigt um durchschnittlich ein Prozent gesunken.