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Mainfranken: So viele Corona-Fälle gab es bislang in der Region

vor 14 Tagen in Lokales
Die Darstellung des Coronavirus in orange
Foto: pixabay.com

Wie viele Corona-Fälle hat es seit Beginn der Pandemie in Mainfranken gegeben? Das geht aus den Angaben des Robert-Koch-Instituts hervor. Seit Anfang März 2020 sind in der Region bislang insgesamt knapp 35.600 Corona-Infektionen nachgewiesen worden.

Wo gibt es die meisten Fälle?

Die meisten Fälle stammen dabei aus dem Landkreis Würzburg. Dort wurden bislang 10.300 Infektionen registriert. Im bayernweiten Vergleich landet der Kreis damit in der Mitte – von rund 100 Städten und Kreisen hat etwa die Hälfte noch mehr Fälle. Spitzenreiter ist die Stadt München mit mehr als 150.000 Infektionen.

In der Stadt Würzburg sind insgesamt knapp 10.200 Corona-Fälle nachgewiesen worden, im Kreis Main-Spessart sind es rund 8.200.

Im regionalen Vergleich hat der Landkreis Kitzingen die wenigsten Infektionen. Dort sind seit Beginn der Pandemie knapp 7.000 Fälle nachgewiesen worden. Auch im bayernweiten Vergleich schneidet der Kreis damit gut ab: Der Kreis landet unter den Top 20 der Städte und Landkreise mit den wenigsten Infektionen. Die wenigsten hat die Stadt Ansbach mit insgesamt knapp 4.000 Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie.

Was bedeuten die Fallzahlen auf die Bevölkerung umgerechnet?

Rechnet man die Zahl der Infektionen auf die Bevölkerungszahl um, haben sich im Landkreis Würzburg bislang rund 6,3 Prozent der Bevölkerung mit Corona angesteckt. Im Landkreis Main-Spessart waren es etwa 6,5 Prozent und im Kreis Kitzingen ca. 7,6 Prozent. Spitzenreiter ist hierbei die Stadt Würzburg: Dort hatten bislang knapp acht Prozent der Bevölkerung Corona.

Fast zwei Jahre Pandemie

Vor etwas zwei Jahren ist das Corona-Virus erstmals in China aufgetreten. Ende Januar war der erste Fall in Deutschland aufgetreten. Die ersten beiden Corona-Fälle in Mainfranken wurden am 5. März 2020 in Würzburg registriert.