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Mainfranken: Suedlink-Stromtrasse - Gespräche mit Eigentümern

vor 3 Monaten in Lokales
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Windenergie aus dem Norden in den Süden bringen – das soll die Stromtrasse Suedlink möglich machen, die auch durch Mainfranken verlaufen soll. Am Montag starten Gespräche mit den Eigentümern von Grundstücken, die für die Leitung nötig sind. Dabei soll der bisherige Vorschlag für den konkreten Verlauf vorgestellt und diskutiert werden. Die Hinweise aus diesen Dialogen sollen in die Planungen einfließen.

Los geht es unter anderem im Bereich Wasserlosen, ab Mittwoch ist dann Leinach dran. Uettingen und Greußenheim folgen am Donnerstag. Nächste Woche geht es dann mit Arnstein und Thüngen weiter sowie Retzstadt, Thüngersheim und Zellingen. Am übernächsten Freitag enden die Gespräche dann mit Helmstadt und Altertheim.

Bisher ist geplant, dass ein Abschnitt der Suedlink-Stromtrasse zwischen Zellingen und Thüngersheim südlich an Uettingen vorbei nach Altertheim verläuft. Aktuell laufen hier Bodenuntersuchungen. Probebohrungen könnte es ab nächstem Monat geben.

Der Suedlink-Stromkorridor ist insgesamt rund 700 Kilometer lang – mit Start in Thüringen und Ziel in Baden-Württemberg. Bürgerinitiativen kritisieren den Bau seit Jahren.