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Mainfranken: Unternehmen nach russischer Invasion in Sorge

vor 2 Monaten in Lokales
Das Logo der Industrie- und Handelskammer IHK in Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Unternehmen in Mainfranken sind wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine besorgt. Denn: Gegenseitige Sanktionen könnten sich auf die Wirtschaft in der Region auswirken, so die IHK Würzburg-Schweinfurt.

Import von Erdöl und Erdgas macht Region abhängig

Demnach sei Mainfranken – wie auch der Rest Deutschlands – von der Energieversorgung aus Russland abhängig. Gerade Erdöl und Erdgas seien für die Produktion sowie für die Verteilung von Gütern wichtig.

Durch den Krieg könnte es zu einer Verknappung von Rohstoffen kommen, die Energiepreise könnten explodieren. Dadurch könnten viele Aufträge der mainfränkischen Unternehmen nicht mehr bearbeitet werden, so die IHK.

Deswegen müssen sich die Unternehmen jetzt neue Lieferanten suchen – zu einem Zeitpunkt, an dem auch andere Märkte in einer ähnlichen Situation auf der Suche sind, so die IHK.

Auswirkungen Sanktionen

Unterdessen stehen Russland nun schwere Sanktionen durch den Westen bevor. Das sei aber zum Teil ein zweischneidiges Schwert, so die IHK. Sollte Russland von den westlichen Finanzmärkten und damit vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen werden, können keine Gelder mehr fließen – weder nach Russland noch nach Mainfranken.

Davon betroffen wäre also auch das Exportgeschäft. Laut IHK sei die Region aber wirtschaftlich breit aufgestellt – gerade in der EU. Die Region sei also nicht allein von Russland abhängig. Ziel sei es deswegen, auch andere Exportmärkte zu finden.