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Mainfranken: Weniger Arbeitslose und weniger Kurzarbeit im Juli

vor einem Monat in Lokales
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Foto: Funkhaus Würzburg

Dem Arbeitsmarkt geht es immer besser – in Mainfranken gibt es wieder deutlich mehr Stellenangebote. Deswegen ist auch die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu Juni gesunken. Aktuell sind laut der Agentur für Arbeit in Würzburg über 7.500 Menschen in der Region arbeitslos gemeldet. Das sind 160 weniger als noch einen Monat zuvor und fast 1.800 weniger als 2020. Das entspricht einer Quote von 2,6 Prozent, letztes Jahr lag sie bei 3,1. Der Arbeitsmarkt nähert sich wieder dem Vorkrisenniveau an und das obwohl im Juli üblicherweise mehr Menschen ohne Job gemeldet werden als sonst.


Außerdem wurden im Juli spürbar weniger Anträge auf Kurzarbeit eingereicht als in den Monaten zuvor. Problematisch bleibt aber die Zahl der Langzeitarbeitslosen durch die Corona-Krise. Mit rund 2.100 zählt mittlerweile jeder vierte Jobsuchende als Langzeitarbeitsloser.

Bemerkbar ist ein rückläufiges Interesse an Ausbildungsstellen – über 2.500 Bewerber meldeten sich seit Oktober für eine Stelle. Das sind 210 weniger als vor einem Jahr.