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Marktheidenfeld: Betreiber forciert Wonnemar-Wiedereröffnung

vor 18 Tagen in Lokales
Ein Schwimmbecken ohne Wasser im Wonnemar in Marktheidenfeld
Foto: Funkhaus Würzburg

Das Wonnemar in Marktheidenfeld soll noch in diesem Jahr wieder eröffnet werden. Das wünscht sich Betreiber InterSpa, man sei um eine Einigung mit der Stadt bemüht, aktuell läuft weiter ein Schiedsverfahren. Die Stadt fordert darin das Eigentum an dem Bad zurück. Grundsätzlich sei eine Wiedereröffnung auch möglich während das Verfahren noch läuft, so InterSpa.

Schiedsverfahren könnte Abzug oder Investitionen für Marktheidenfeld bedeuten

Sollte das Schiedsverfahren verloren gehen, sei es denkbar sich aus Marktheidenfeld zurückzuziehen. Im Fall eines Sieges will InterSpa ins Wonnemar investieren.

Geplant ist ein Ressorthotel, das an das Wonnemar angeschlossen wird. Es soll 25 Millionen Euro kosten und 90 Zimmer mit 180 Betten bieten.

Das soll die Auslastung des Bades erhöhen und somit einen wirtschaftlichen Betrieb erleichtern.

Energie soll aus erneuerbaren Quellen kommen

Außerdem sei auch geplant, mit einem Energiekonzept langfristig auf erneuerbare Energien umzusteigen. Auch diese Entscheidung hängt aber am Ausgang des Schiedsverfahrens.

Das Schiedsgerichtverfahren wird bis zu einem Abschluss wohl noch über ein Jahr dauern, so die Einschätzung von InterSpa.

Unabhängig von dessen Ausgang arbeite man darauf hin, noch in dieser Saison öffnen zu können. Bis zu einer möglichen Öffnung sei aber mindestens ein Vorlauf von acht bis zehn Wochen nötig, um alle nötigen Arbeiten abschließen zu können.

Die Becken mit Wasser zu befüllen, dessen Qualität sicherzustellen und das nötige Personal für einen Betrieb, rund 60 Angestellte, einzustellen.

Lang anhaltender Zwist zwischen Badbetreiber und Stadt

Der ursprüngliche Betreiber des Wonnemar hatte im Zug der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet. Die Stadt Marktheidenfeld hatte damals einen Notbetrieb finanziert, um Schäden am Bad zu vermeiden. Gleichzeitig hatte sie das Eigentum am Wonnemar zurückgefordert. Der Insolvenzverwalter hatte das Wonnemar dann aber an die InterSpa verkauft. Seitdem läuft der Streit um das Wonnemar.