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München/Mainfranken: Kabinett beschließt weitere Corona-Verschärfungen

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vor einem Monat in Lokales
Coronavirus Darstellung in rot
Foto: pixabay.com

Das bayerische Kabinett hat weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen in Bayern beschlossen. Am Freitagmittag informierte Ministerpräsident Söder über die Beschlüsse. Ziel ist es, die Auslastung der Krankenhäuser weiter herabzusenken.

Maßnahmen wirken

Insgesamt sei bereits festzustellen, dass die bisherigen Maßnahmen wirken. Die Inzidenzen gehen in Bayern aktuell leicht zurück. Es sei aber noch nicht vorbei, so Söder. "Die vierte Welle ist angeknackst aber nicht gebrochen", so der Ministerpräsident wörtlich.

Die neue Omikron-Variante des Corona-Virus breitet sich bereits in Bayern aus. Die ersten Fälle sind nachgewiesen.

Schwerpunkt des politischen Handelns ist es jetzt das Impfen und Boostern voranzubringen. Die Kapazitäten sollen weiter ausgebaut werden. Zudem laufen Vorbereitungen auf Impfungen von Kindern unter 12 Jahren.

Die Beschlüsse im Einzelnen

In der Gastronomie gilt 2G nun auch im Außenbereich.

Ab Mittwoch (8.12.) wird 2G im Einzelhandel eingeführt. Ausgenommen sind dann nur Läden des täglichen Bedarfs.

Im Profisport ist bereits ab diesem Wochenende Publikum nicht mehr erlaubt. Künftig gibt es also Geisterspiele unter anderem für die Würzburger Kickers, die Basketballer von s.Oliver Würzburg und die Handballern der Rimparer Wölfe.

Schausteller in Bayern bekommen eine Zusatzhilfe als Entschädigung für die kurzfristig ausgefallenen Weihnachtsmärkte.

An Silvester gilt ein generelles Böllerverbot.

Söder appelliert an die Kommunen, Luftreiniger für Schulen anzuschaffen. Es sei noch Geld dafür da. Die Stadt Würzburg hatte ja beispielsweise beschlossen nur punktuell Luftfilter nachzurüsten.

Die Winterferien in den Schulen werden nicht vorgezogen. Auch an der Präsenzpflicht an den Schulen wird sich nichts ändern.

Bis kommenden Dienstag will die Regierung zudem einen Vorschlag zu einer Testpflicht in Kitas erarbeiten.