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Schweinfurt: Mutter schüttelt Baby bis zur Bewusstlosigkeit – Prozess gestartet

vor 2 Monaten in Lokales
Das Gerichtsgebäude in Schweinfurt
Foto: Primaton Schweinfurt

Eine Frau aus Schweinfurt steht vor Gericht, weil sie ihr Baby massiv misshandelt haben soll. Prozessbeginn war am Mittwochmorgen am Landgericht in Schweinfurt. Die Angeklagte soll ihr zehn Monate altes Baby so lange geschüttelt haben, bis dieses ohnmächtig wurde. Deswegen hat am Mittwochmorgen ein Prozess am Landgericht in Schweinfurt begonnen. Die Tat hatte sich im Juli 2020 ereignet. Die Angeklagte soll ihr „Schreibaby“ mehrfach geschüttelt haben, um es ruhig zu stellen. Dabei erlitt das Kind eine Hirneinblutung. Kurze Zeit später, habe die Mutter das Kind erneut so heftig geschüttelt, dass es ein Schütteltrauma mit Schädigung der Netzhaut beider Augen und des Gehirns erlitten haben soll. Bei der Einlieferung ins Krankenhaus sei es zu einem Herz- und Atemstillstand gekommen, das Kind musste wiederbelebt werden.

Das Baby müsse seitdem künstlich beatmet und ernährt werden. Außerdem sei es zu einer Lähmung aller Gliedmaßen und epileptischen Krampfanfällen gekommen, heißt es in der Anklageschrift.
Die Mutter ist wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. In den nächsten Tagen wird es zu weiteren Verhandlungen kommen.