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Unterfranken: 40 Verdächtige nach Polizeirazzia gegen Kinderpornografie

vor 3 Monaten in Lokales
Polizeiauto blau 1 FH 2018
Foto: Funkhaus Würzburg

Knapp vier Monaten nach der großen Polizeirazzia gegen Kinderpornografie in Unterfranken sind die Ermittlungen noch nicht vollständig abgeschlossen. Bei Durchsuchungen konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden. Die Auswertung des vorhandenen Bild– und Beweismaterials ist sehr aufwendig und dauert weiter an. Aktuell handelt es sich um 40 Verdächtige Personen, denen der Besitz oder die Verbreitung von kinderpornografischem Material vorgeworfen wird.

Laut den Staatsanwaltschaften in Würzburg, Schweinfurt, Bamberg und Aschaffenburg wurden nur wenige Verfahren eingestellt. Würzburgs Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach teilte mit, dass die Verdächtigen Personen ausschließlich männlich und zwischen 14 und 77 Jahre alt sind.

Im Oktober letzten Jahres wurde in Unterfranken eine große Polizeirazzia durchgeführt. Damit gelang ein weiterer Schlag gegen Kinderpornografie. Bei der Razzia wurden 26 Gebäude durchsucht und die Einsatzkräfte konnten umfangreiches Beweismaterial wie Laptops und Smartphones sicherstellen. Bei den Durchsuchungen im Oktober konnten 28 Verdächtige ermittelt werden.