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Unterfranken: Apothekensterben auch in der Region

vor einem Monat in Lokales
Man sieht das beleuchtete "A" einer Apotheke in der Nacht
Foto: Pixabay.com

Die Zahl der Apotheken in Unterfranken nimmt in den letzten Jahren immer weiter ab. Das bestätigt ein Pressesprecher des Bayerischen Apothekenverbands (BAV). Waren es im Rekordjahr 2009 noch 360 Apotheken in ganz Unterfranken, sind es aktuell noch 322. Der Grund: Fachkräfte- und Nachwuchsmangel. Viele Apotheken fänden niemanden, der sie übernehmen möchte, wenn der Betreiber in Rente gehe. Laut BAV bräuchte es weniger Bürokratie und eine bessere Vergütung, um den Beruf wieder attraktiver zu machen. Eine flächendeckende Versorgung sei aber weiterhin gesichert.