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Unterfranken: Arbeitnehmer im bayernweiten Vergleich mit am häufigsten krank

vor einem Monat in Lokales
Arzt mit Stethoskop
Symbolfoto: Pixabay.com

Unterfranken und Unterfränkinnen sind im bayernweiten Schnitt mit am häufigsten krank. Das hat eine Auswertung der Betriebskrankenkassen (BKK) ergeben. Bayernweiter Spitzenwert sind 19,1 Krankheitstage, den sowohl Unter- als auch Oberfranken 2020 erreicht hat. In Oberbayern waren die Arbeitnehmer mit 14,1 Krankheitstagen am seltensten arbeitsunfähig gemeldet. Der bayernweite Schnitt liegt bei 16,3 Krankheitstagen und ist damit etwas niedriger als im Jahr davor.

Woher die Unterschiede kommen, ist nicht ganz klar. Die BKK vermutet, dass die Wirtschaftsstruktur und die Art der Arbeitsplätze in der jeweiligen Region eine Rolle spielen können. Arbeitnehmer mit körperlich anstrengenden Berufen oder diejenigen, die bei jedem Wetter draußen arbeiten, sind demnach häufiger arbeitsunfähig als Büroangestellte.

Für die Erhebung wurden die Daten von 40 Prozent der 2,5 Millionen Versicherten der bayerischen Betriebskrankenkassen ausgewertet.