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Unterfranken: Arbeitsmarkt erholt sich am schnellsten von der Krise

vor einem Monat in Lokales
Ein Zimmerer bei der Arbeit
Foto: www.amh-online.de

Der Arbeitsmarkt in Ober- und Unterfranken erholt sich am schnellsten von den Folgen der Corona-Krise. Das zeigen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) ausgewertet hat. In Unterfranken wird der Prognose nach die Zahl der Arbeitslosen im kommenden Jahr etwa 0,9 Prozent über dem Niveau des Jahres 2019 liegen. Für die anderen Regierungsbezirke sind die Erwartungen schlechter: In Oberbayern wird mit mehr als 20 Prozent mehr Arbeitslosen gerechnet.

Würzburg im Aufwind

Im Bereich der Arbeitsagentur Würzburg (Würzburg mit den Kreisen Main-Spessart und Kitzingen) wird die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr sogar um fast 8 Prozent sinken, verglichen mit dem Niveau von vor der Pandemie. Fürs kommende Jahr rechnen die Experten dann sogar mit einem Rückgang um weitere 15 Prozent. Sorgen bereiten der vbw aber weiterhin die zunehmenden Fachkräfte- und Lieferengpässe in manchen Branchen und Regionen. Das bremse die positive Entwicklung aus. Entscheidend sei daher, dass die künftige Bundesregierung die Unternehmen finanziell und bei bürokratischen Regulierungen entlastet.