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Unterfranken: Bund Naturschutz fordert: B26n stoppen

vor 17 Tagen in Lokales
Jodl bn
Foto: Funkhaus Würzburg

Die B26n muss gestoppt werden – das fordert der Bund Naturschutz Unterfranken. Der Grund: Der Bundesverkehrswegeplan müsse neu überarbeitet werden, weil bislang der Klimaschutz dort fehle. Wenn dieser berücksichtigt würde, stünden alle Straßen-Neubauprojekte auf dem Prüfstand – und somit auch die B26n. Große Hoffnung auf eine Aktualisierung des Bundesverkehrswegeplanes setzt der BN dabei in eine neue Bundesregierung.

Zudem sei die Planung der neuen Bundesstraße laut einem vom BN beauftragten Juristen fehlerhaft: so sei die rund 43 Kilometer lange Strecke in vier Abschnitte aufgeteilt – und damit auch die Überprüfungen. Damit drohe die Gefahr, dass beispielsweise die ersten zwei Bau-Abschnitte bis Karlstadt genehmigt würden, die Abschnitte drei und vier aber nicht.

Insgesamt beurteilt der Bund Naturschutz das Projekt „B26n“ als klimapolitisch falsch: Der Flächenverbrauch sei nicht vertretbar, es gebe es erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft und der Verkehr in der Region werde deutlich zunehmen.