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Unterfranken: Darum dürfen viele Ukrainer nicht in Deutschland arbeiten

vor einem Monat in Lokales
Das Logo der Industrie- und Handelskammer IHK in Würzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Viele geflüchtet Menschen aus der Ukraine wollen hier in der Region zeitnah arbeiten. Ganz so einfach ist das aber nicht, schildert die Industrie- und Handelskammer Würzburg (IHK). Das Problem: Die meisten Geflüchteten nutzen eine Regelung, die einen dreimonatigen Aufenthalt ohne Visum ermöglicht. Die beinhaltet aber keine Arbeitserlaubnis.

Gleichzeitig sei der der Fachkräftemangel in der Region weiterhin hoch. Ob und wie Geflüchtete aushelfen können, sei noch unklar, dafür bräuchte es vor allem schnellere Integrationsverfahren. Außerdem planen viele Menschen aus der Ukraine nach Ende des Kriegs wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Das Bildungssystem der Ukraine sei laut IHK gut. Die allgemeine Schulbildung gehe bis zur 11. Klasse – für technische und gewerbliche Berufe gebe es ein duales System. Für weitere Fragen stehen sowohl die Ankerzentren, die IHK als auch die Agentur für Arbeit zur Verfügung.

In der Wirtschaft herrsche wegen des Kriegs in der Ukraine insgesamt weiter große Unsicherheit, so die IHK – dennoch zeigen sich die Firmen in Unterfranken hilfsbereit. Viele stellen Unterkünfte zur Verfügung und kümmern sich um humanitäre Hilfe, so die IHK.