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Unterfranken: DEHOGA zu Bar-Beschlüssen und Personalmangel

vor einem Monat in Lokales
Glaeser voller wein in bar

Aufatmen für Bars und sogenannte Schankwirtschaften auch in Unterfranken. Sie dürfen unter strengen Corona-Auflagen wieder öffnen, wie Bayerns Ministerpräsident Söder am Dienstag erklärte. Der unterfränkische Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) zeigte sich auf Nachfrage zufrieden, will beim bald erwarteten Gesetzestext aber ganz genau hinschauen. Söder kündigte an, dass Bewirtung in den Bars nicht am Tresen, sondern nur am Tisch, stattfinden darf. Musik soll nur im Hintergrund laufen. Zuvor hatte der bayerische Verwaltungsgerichtshof die Schließung der Bars und Schankwirtschaften gekippt. Sie müssten wie Speiselokale behandelt werden, hieß es in der Begründung. DEHOGA Unterfranken fordert nun zeitnah Perspektiven für die Discos.

Personalmangel führt zu Problemen:

In ganz Unterfranken kämpft die Gastro-Branche weiter mit Personalmangel. Vor allem Köche, Service-Kräfte, aber auch Aushilfen fehlten. Auch sei es derzeit schwierig, neues Personal anzuwerben. Als Grund nennt DEHOGA die Unsicherheit wie es mit Corona in den nächsten Monaten weitergeht. Der Personalmangel hat schon Folgen, erklärt der Verband: So könnten Öffnungszeiten teils nicht eingehalten werden, manchmal nur eine begrenzte Anzahl Tische belegt werden. Wer ein Lokal besuchen will, soll deshalb vorab reservieren.

„Kein erneuter Lockdown!“
Außerdem fordert DEHOGA einen erneuten Lockdown im Herbst unbedingt zu vermeiden. Eine Umfrage unter Gastronomen zeige, dass viele danach nicht mehr öffnen könnten. Diese seien jetzt schon teils verzweifelt.